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Weitere Informationen zu: Séraphine Louis’ „Der große Blumenstrauß“

Rote Trauben, gelbrote Blätter und zarte Ranken verdichten sich zu einem Strauß von fast überwältigender Fülle. Die helle Fläche dahinter lässt jedes Detail klar hervortreten.

Entstehungshintergrund

Das großformatige Ölgemälde wird um 1902 bis 1912 datiert, eine Spanne, die die Forschung als ungesichert betrachtet. Séraphine Louis malte als Autodidaktin in Senlis; Wilhelm Uhde machte ihr Werk bekannt. Das Bild gehört heute zur Sammlung des Metropolitan Museum of Art in New York.

Bildkomposition und Details

  • Trauben: Kleine rote Beeren sind zu dichten Dolden gruppiert und prägen die Fläche.
  • Blätter: Gelbe, rote und grüne Blätter mit kräftig gezeichneten Adern setzen Akzente.
  • Ranken: Feine grüne Spiralen umgeben den Strauß wie ein Gespinst.
  • Grund: Ein cremefarbener Hintergrund und ein blauer Streifen unten geben Halt.

Bedeutung

Das Bild zählt zu den bekanntesten Blumenbildern der Malerin und zeigt ihre Fähigkeit, Pflanzenmotive ornamental zu verdichten.

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