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Weitere Informationen zu: Séraphine Louis’ „Gesprenkelte Blumen auf blauem Grund“

Aus dem dunklen Blau tauchen gefiederte Blätter auf, die wie mit Perlen besetzt wirken. Das Bild ist ein Beispiel für die ornamentale Dichte, mit der Séraphine Louis Pflanzenmotive ins Visionäre überhöhte.

Entstehungshintergrund

Die Arbeit datiert aus dem Jahr 1929 und befindet sich in einer Privatsammlung. Séraphine Louis lebte zu dieser Zeit in Senlis nördlich von Paris und malte autodidaktisch, ohne Vorbild und ohne Akademie. Wilhelm Uhde hatte sie Jahre zuvor entdeckt und ihr Werk bekannt gemacht.

Bildkomposition und Details

  • Blattwerk: Große Blätter in Gelb, Ocker und Rotbraun bilden einen fächerförmigen Strauß.
  • Punktmuster: Weiße und gelbe Tupfen füllen die Blätter und erzeugen eine glitzernde Oberfläche.
  • Hintergrund: Ein samtiges Dunkelblau lässt die Farben stärker leuchten.
  • Signatur: Oben rechts steht die Signatur in hellen Buchstaben.

Bedeutung

Die Arbeit zählt zu den Werken, in denen sich die Naive Kunst Frankreichs von jeder realistischen Pflanzendarstellung löst.

Beratung und individuelle Anfragen

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