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Weitere Informationen zu: Séraphine Louis’ „Der Paradiesbaum“

Ein gewaltiger Baum scheint aus Farbe und Muster gewebt. In seiner Krone sitzen Blätter mit Punkten, Adern und sogar einem Auge, die dem Bild etwas Unheimliches und zugleich Festliches verleihen.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand um 1929 in Senlis. Séraphine Louis arbeitete als Autodidaktin, ihr Förderer Wilhelm Uhde stellte sie ab 1927 öffentlich vor. Die Leinwand kam 1948 als Schenkung von Anne-Marie Uhde an das Musée National d’Art Moderne im Centre Pompidou in Paris.

Bildkomposition und Details

  • Stamm: Ein roter, rauer Stamm steigt von links unten auf.
  • Krone: Hunderte kleiner Blätter in Rot, Gelb, Blau und Schwarz füllen das obere Bilddrittel.
  • Auge: Ein einzelnes Auge in einem Blatt blickt aus dem Laub.
  • Grund: Ein heller Hintergrund mit blauen Tupfen lässt das Muster hervortreten.

Bedeutung

Der Titel verweist auf das Paradies der Genesis; das Bild gehört zu den bekanntesten Werken der Malerin.

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