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Weitere Informationen zu: Séraphine Louis’ „Roter und weißer Flieder“

Vor hellblauem Grund wächst ein Zweig mit üppigen Blütendolden empor. Das schmale Hochformat betont die Aufwärtsbewegung und lässt den Strauß beinahe schweben.

Entstehungshintergrund

Das Bild entstand in Öl auf Holz und ist nicht datiert. Séraphine Louis malte in Senlis ohne akademische Schulung, Wilhelm Uhde förderte sie. Heute besitzt das Clemens-Sels-Museum in Neuss das Werk.

Bildkomposition und Details

  • Blütendolden: Rostrote und weiße Dolden sind in kleinen Tupfen aufgebaut.
  • Blätter: Olivgrüne Blätter mit hellen Glanzlichtern rahmen die Blüten.
  • Sockel: Am unteren Rand wächst der Strauß aus einem erdfarbenen Gebilde.
  • Signatur: Unten rechts steht die Signatur der Malerin.

Bedeutung

Das Bild zeigt die Verbindung aus genauer Naturbeobachtung und freier Erfindung, die das Werk der Malerin prägt.

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