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Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Die Nymphe Egeria reicht Numa Pompilius den Schild"

Mit erhobener Hand scheint die Nymphe dem König gerade eine wichtige Botschaft zu übermitteln. Der Schild an ihrer Seite deutet auf ihre Rolle als göttliche Ratgeberin in Fragen von Recht und Kult hin.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1794 und greift die römische Sage auf, wonach die Quellnymphe Egeria dem legendären zweiten König Roms, Numa Pompilius, kultische und rechtliche Weisheit vermittelte. Solche Stoffe aus der frühen römischen Geschichte waren im Klassizismus beliebte Sujets moralischer Belehrung. Das Werk befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Gestik: Der erhobene Zeigefinger der Nymphe unterstreicht den belehrenden Charakter der Szene.
  • Schild: Der bronzene Rundschild verweist auf ein heiliges, dem König überbrachtes Kultobjekt.
  • Farbkontrast: Kühles Blau und warmes Orangerot setzen die beiden Figuren deutlich gegeneinander ab.
  • Mimik: Numas aufmerksamer, leicht geneigter Kopf zeigt respektvolles Zuhören.

Bedeutung

Die Szene steht für Kauffmanns Vorliebe für lehrhafte Stoffe der römischen Frühgeschichte, die Tugend und staatliche Weisheit verbinden.

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