Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand nach Deutschland

Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Die Phantasie schmückt das Grab Shakespeares“

Angelika Kauffmann verbindet in diesem Bild literarische Verehrung mit einer feinen allegorischen Bildidee. Die geflügelte Figur der Phantasie tritt nicht als dramatische Heldin auf, sondern als ruhige, idealisierte Erscheinung, die Shakespeare mit Blumen und symbolischer Würde ehrt.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1772 in der Hochphase des Klassizismus und zeigt Kauffmanns Vorliebe für gebildete, antikisierende Bildthemen. Die Malerin arbeitete hier in der Technik Öl auf Kupfer, was die glatte Oberfläche und die präzise Ausführung besonders begünstigt. Überliefert ist das Bild im Zusammenhang mit der Burghley House Collection in Stamford, einem passenden Kontext für die repräsentative und zugleich intellektuelle Wirkung des Sujets.

Bildkomposition und Details

  • Allegorie:Die Personifikation der Phantasie steht im Zentrum und verleiht dem Thema eine poetische, fast entrückte Atmosphäre.
  • Farben:Kauffmann setzt auf ein zurückhaltendes, edles Kolorit mit hellen Hauttönen, kühlen Partien und goldenen Akzenten.
  • Motivik:Blumen und das Grabmal Shakespeares verknüpfen Erinnerung, Verehrung und dichterische Unsterblichkeit.
  • Malweise:Die feine, glatte Ausführung auf Kupfer unterstützt die klare Kontur und die elegante Wirkung des Bildes.

Bedeutung

„Die Phantasie schmückt das Grab Shakespeares“ ist mehr als ein Denkmal für einen Dichter: Es feiert die schöpferische Vorstellungskraft selbst. Kauffmann macht aus Shakespeare eine Figur kultureller Erinnerung und zeigt zugleich, wie eng Literatur und bildende Kunst im 18. Jahrhundert verbunden waren.

Beratung und individuelle Anfragen

Sie suchen ein bestimmtes Kunstwerk oder haben besondere Wünsche? Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Auswahl und helfen Ihnen dabei, das passende Motiv für Ihr Zuhause oder Ihr Projekt zu finden.

Zum Kontakt