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Weitere Informationen zu: Alexandra Exters „Farbdynamik“

Ineinander verschränkte Kreise, Keile und Bänder erzeugen den Eindruck eines Wirbels, der noch in Bewegung ist. Farbe allein trägt hier die gesamte Bildspannung, ganz ohne erkennbares Motiv.

Entstehungshintergrund

Exter malte das Werk um 1916 bis 1918 in Öl und Gouache auf Leinwand, in einer Phase, in der sie zwischen den Zentren Moskau, Kiew und Paris pendelte und Kubismus, Futurismus und die suprematistischen Ideen Malewitschs miteinander verband. Als Malerin, Bühnenbildnerin und Lehrerin gehörte sie zu den prägenden Figuren der ukrainisch-russischen Avantgarde. Das Bild befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Kreise: Zwei große grüne Kreisformen bilden ruhende Pole inmitten der bewegten Komposition.
  • Farbschwung: Rote und gelbe Segmente ziehen diagonal durchs Bild und erzeugen Tempo.
  • Dunkelgrund: Ein tiefes Braunschwarz lässt die Farbflächen wie beleuchtet erscheinen.
  • Fläche: Klar geschnittene Kanten ohne Verläufe betonen die konstruktive Bildordnung.

Bedeutung

„Farbdynamik“ zeigt beispielhaft, wie Exter die Prinzipien von Kubismus und Suprematismus zu einer eigenen, dynamischen Bildsprache verband.

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