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Weitere Informationen zu: Alexandra Exters „Komposition in Blau und Schwarz“

Aus wenigen harten Flächen entsteht eine Figur, die sich dem Blick immer wieder entzieht. Zwei dunkle Formen im Blau deuten Augen an, ohne dass je ein ganzes Gesicht erscheint.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1916, als Exter zwischen Moskau und Kiew aktiv am Aufbau des russischen Kubofuturismus beteiligt war und in engem Austausch mit Künstlern wie Alexander Ekster und der Moskauer Avantgarde-Szene stand. Es ist in Öl und Gouache auf Papier ausgeführt. Das Werk gehört seit der Sammlung Riklis/McCrory Corporation zum Museum of Modern Art in New York.

Bildkomposition und Details

  • Figur: Aus geschichteten schwarzen, weißen und blauen Flächen entsteht eine maskenhafte, halbabstrakte Gestalt.
  • Augen: Zwei dunkle, dreieckige Formen im blauen Feld lassen sich als stilisierte Augenpartie deuten.
  • Kontrast: Der dunkelrote Rand steht in starkem Gegensatz zu den kühlen Blau- und Schwarztönen der Figur.
  • Kanten: Scharf geschnittene, gerade Konturen verleihen der Fläche eine fast skulpturale Härte.

Bedeutung

Die "Komposition" zeigt Exters frühe kubofuturistische Formensprache, mit der sie Körper zugunsten reiner geometrischer Spannung auflöste.

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