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Weitere Informationen zu: Alexandra Exters „Figurine der Salome“

Metallisch schimmernd und streng geometrisch geschnitten, scheint dieses Kostüm eher aus Kristall als aus Stoff zu bestehen. Die rote Treppe im Hintergrund verleiht der ruhigen Pose der Figur eine spürbare Spannung.

Entstehungshintergrund

Der Entwurf entstand 1917 für die Titelrolle in Oscar Wildes Tragödie „Salome“, die 1896 in Paris uraufgeführt wurde. Exter arbeitete eng mit dem Moskauer Kammertheater unter Alexander Tairow zusammen und prägte dort einen kubistisch geprägten Bühnenstil. Das Blatt gehört heute zur Sammlung des Staatlichen Zentralen Theatermuseums A. A. Bachruschin in Moskau.

Bildkomposition und Details

  • Gewand: Facettierte silbergraue Flächen gliedern Körper und Rock in kristalline Segmente.
  • Kopfschmuck: Eine hohe, spitz zulaufende Krone aus Federn betont die königliche Rolle der Figur.
  • Bewegung: Der weit vorgestreckte Arm und das angehobene Bein deuten einen tänzerischen Schritt an.
  • Farbkontrast: Die leuchtend rote Treppe setzt einen dramatischen Gegenpol zum Silberton.

Bedeutung

Die Figurine zählt zu Exters bekanntesten Bühnenentwürfen und zeigt, wie sie kubistische Formprinzipien in eine Theaterästhetik übersetzte.

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