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Weitere Informationen zu: Alexandra Exters goldenem Bühnenentwurf zu „Romeo und Julia“

Wie ein aufgeschlagener Fächer aus Gold öffnet sich die Bühne über einer schmalen weißen Treppe. Rote Streifen durchziehen das Dunkel wie Lichtstrahlen und geben der symmetrischen Anlage dramatische Tiefe.

Entstehungshintergrund

Der Entwurf entstand um 1921 für Alexander Tairows Inszenierung von Shakespeares "Romeo und Julia" am Moskauer Kammertheater, für das Exter mehrere Bühnenbilder schuf. Das Blatt gehört seit der Sammlung Riklis/McCrory Corporation zum Bestand des Museum of Modern Art in New York.

Bildkomposition und Details

  • Treppe: Eine schmale, streng geführte weiße Treppe bildet die vertikale Achse der Komposition.
  • Goldflächen: Fächerförmig aufgefaltete Goldpartien rahmen die Szene wie ein Bühnenportal.
  • Rote Streifen: Diagonale rote Bänder durchschneiden den dunklen Bogen und erzeugen den Eindruck von Bühnenlicht.
  • Symmetrie: Der streng spiegelbildliche Aufbau verleiht dem Entwurf eine feierliche, fast architektonische Strenge.

Bedeutung

Mit dem Einsatz von Blattgold zählt der Entwurf zu den aufwendigsten Bühnenbildern Exters und zeigt ihren Ruf als führende Bühnenbildnerin der russischen Avantgarde.

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