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Weitere Informationen zu: Alexandra Exters „Revue“

Treppen und Brücken schweben ohne erkennbaren Boden in einem tiefblauen Raum, dazwischen leuchten weiße runde Scheiben wie kleine Monde. Das Blatt liest sich wie eine Bühne, auf der gleich alles in Bewegung geraten könnte.

Entstehungshintergrund

Exter entwarf „Revue“ 1927 in Paris, wohin sie 1924 endgültig übergesiedelt war, für die Mappe „Décors de Théâtre“ mit Bühnenbildentwürfen führender Avantgardekünstler. Die Arbeit in Tempera auf Karton zeigt, wie sie ihre konstruktivistischen Bühnenideen auch nach dem Ende ihrer Theaterjahre in Moskau weiterentwickelte. Das Blatt befindet sich heute in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Architektur: Rote Brücken und Treppenläufe verschränken sich zu einem vielschichtigen Raumgefüge.
  • Himmelskörper: Weiße Kreisscheiben wirken wie Scheinwerfer oder Monde über der Szene.
  • Streifen: Ein gestreiftes Vordach und diagonale Musterbahnen gliedern die Fläche zusätzlich.
  • Farbordnung: Reines Rot und Blau, unterbrochen von Weiß, verleihen dem Blatt plakative Klarheit.

Bedeutung

„Revue“ zeigt Exters Spätwerk als Bühnenbildnerin und belegt, wie konsequent sie konstruktivistische Prinzipien auch außerhalb Russlands weiterverfolgte.

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