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Weitere Informationen zu: Alexandra Exters „Konstruktion“

Ein weißer Pfeil schießt diagonal durchs Bild, umgeben von gestaffelten roten und blauen Flächen und gepunkteten Bahnen. Nichts in diesem Bild erzählt eine Geschichte – es ist reine, energiegeladene Form.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1922/23, nachdem Exter ihre Zeit als Bühnenbildnerin am Moskauer Kammertheater beendet hatte und sich verstärkt der freien, gegenstandslosen Malerei zuwandte. Es steht im Dialog mit dem Konstruktivismus und Suprematismus der russischen Avantgarde. Das Werk gehört seit der Sammlung Riklis/McCrory Corporation zum Museum of Modern Art in New York.

Bildkomposition und Details

  • Diagonale: Ein großer weißer Pfeilkörper durchschneidet die Fläche und gibt die Bewegungsrichtung vor.
  • Farbflächen: Gestaffelte rote und dunkelblaue Keile stehen im Kontrast zu einem gelben Kreissegment.
  • Linien: Gepunktete und gestrichelte Linien markieren wie Konstruktionslinien einzelne Bewegungsbahnen.
  • Grund: Der schwarze Bildgrund lässt die klaren Farbflächen intensiv hervortreten.

Bedeutung

"Konstruktion" zählt zu Exters bedeutendsten gegenstandslosen Werken und zeigt ihre Rolle innerhalb der geometrisch-abstrakten russischen Avantgarde.

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