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Weitere Informationen zu: Maria Sibylla Merians „Kupferglucke mit Raupen und Kokon“

Falter, Kokon, Puppe und zwei Raupen stehen in einer lockeren Reihe auf hellem Grund. Die Anordnung führt den Blick von oben nach unten durch alle Stadien der Entwicklung.

Entstehungshintergrund

Nach Angaben des Museums galten Merians Pergamentzeichnungen früher als Vorlagen für ihre Kupferstiche. Tatsächlich handelt es sich um sehr sorgfältig ausgeführte Gouachemalereien nach Nachdrucken der Tafeln aus dem Raupenbuch, sie waren für wohlhabende Käufer bestimmt. Das Blatt entstand nach 1679 und befindet sich im Städel Museum in Frankfurt am Main.

Bildkomposition und Details

  • Falter: Der orangefarbene Falter mit fein gerippten Flügeln eröffnet die Reihe im oberen Bildteil.
  • Kokon und Puppe: Ein grauer Kokon mit Öffnung und eine gestreifte Puppe stehen in der Bildmitte.
  • Raupen: Eine rosabraune und eine schwarz-weiße Raupe tragen gelbe Haarbüschel.
  • Anordnung: Alle Stadien stehen frei auf dem hellen Grund und lassen sich einzeln betrachten.

Bedeutung

Das Blatt zeigt, wie Merian Wissenschaft und Malkunst verband und ihre Beobachtungen auch für Sammler aufbereitete. Es belegt den hohen Rang ihrer gemalten Blätter neben den gedruckten Tafeln.

Beratung und individuelle Anfragen

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