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Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Odysseus und Kirke"

Ganz nah beieinander sitzend, scheinen Odysseus und Kirke in ein stilles Gespräch vertieft. Kein lauter Zauber, sondern ein leiser Moment der Vertrautheit bestimmt die Szene.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1786 und greift eine Episode aus dem zehnten Gesang von Homers Odyssee auf, in der die Zauberin Kirke den heimkehrenden Odysseus auf ihrer Insel aufnimmt. Kauffmann, die zu dieser Zeit in Rom lebte, griff häufig auf Stoffe der antiken Literatur zurück. Das Werk befindet sich heute im Bayly Art Museum in Charlottesville.

Bildkomposition und Details

  • Nähe: Kirkes Hand auf Odysseus' Knie deutet die vertraute, verführerische Beziehung der beiden an.
  • Gefäß: Die bronzene Schale im Hintergrund verweist auf Kirkes Kunst der Verwandlung.
  • Kolorit: Warmes Gelb und helles Weiß setzen die beiden Figuren ruhig gegeneinander ab.
  • Haltung: Die einander zugewandten Köpfe erzeugen einen stillen, konzentrierten Dialog.

Bedeutung

Das Gemälde zeigt, wie Kauffmann homerische Stoffe in ruhige, psychologisch dichte Bildmomente übersetzte.

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