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Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Penelope wird von Eurykleia geweckt"

Im schwachen Licht einer Öllampe legt eine alte Amme behutsam die Hand auf die Schulter der schlafenden Frau. Die Szene wirkt wie ein stiller, fast intimer Moment mitten in der Nacht.

Entstehungshintergrund

Das Gemälde entstand 1772 und schildert eine Episode aus Homers Odyssee, in der die Amme Eurykleia Penelope weckt, während diese während der langen Abwesenheit des Odysseus im Palast von Ithaka ausharrt. Es zählt zu Kauffmanns frühen Historienbildern nach antiken Stoffen. Das Werk gehört heute zur Sammlung des Vorarlberg Museums in Bregenz.

Bildkomposition und Details

  • Licht: Die Öllampe im Hintergrund taucht die Szene in warmes, gedämpftes Kerzenlicht.
  • Geste: Die sanft aufgelegte Hand der Amme vermittelt Fürsorge statt Dringlichkeit.
  • Statue: Eine Figur in einer Nische verweist auf häusliche Frömmigkeit und Schutz.
  • Farbklang: Warmes Orange trifft auf kühles Weiß und dunkles Grün des Vorhangs.

Bedeutung

Die Szene zeigt Kauffmanns frühes Interesse an stillen, emotional dichten Momenten der homerischen Erzählung.

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