Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand nach Deutschland

Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Selbstbildnis“

Angelika Kauffmann inszeniert sich in ihrem „Selbstbildnis“ mit großer Ruhe und kontrollierter Eleganz. Das Bild wirkt intim und repräsentativ zugleich: Der Blick der Künstlerin ist direkt, die Haltung klar, die Kleidung sorgfältig gesetzt.

Entstehungshintergrund

Das Selbstporträt entstand 1762, in einer Phase, in der Kauffmann ihre Stellung als außergewöhnlich gebildete und international vernetzte Malerin festigte. Das Werk ist als Ölgemälde auf Leinwand ausgeführt und wird heute in der Sammlung der Selbstbildnisse im Corridoio Vasariano der Galleria degli Uffizi in Florenz bewahrt. Schon die Wahl des Genres verweist auf den Anspruch, sich nicht nur als Frau, sondern als eigenständige Künstlerin zu zeigen.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Die Figur ist ruhig und geschlossen aufgebaut; nichts wirkt beiläufig, alles zielt auf Konzentration und Würde.
  • Farbigkeit: Das Bild bleibt in einer warmen, zurückgenommenen Tonigkeit aus Braun, Beige und gedämpften Schatten.
  • Blickführung: Das Gesicht bildet den Mittelpunkt, der helle Teint hebt sich klar vom dunkleren Hintergrund ab.
  • Porträtcharakter: Kauffmann verbindet persönliche Selbstdarstellung mit der repräsentativen Form des 18. Jahrhunderts.

Bedeutung

Das „Selbstbildnis“ ist ein frühes Statement weiblicher Autorschaft in der europäischen Kunst. Angelika Kauffmann zeigt sich hier als souveräne Persönlichkeit, deren Identität sich über Bildung, Stil und künstlerische Selbstbehauptung definiert.

Beratung und individuelle Anfragen

Sie suchen ein bestimmtes Kunstwerk oder haben besondere Wünsche? Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Auswahl und helfen Ihnen dabei, das passende Motiv für Ihr Zuhause oder Ihr Projekt zu finden.

Zum Kontakt