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Weitere Informationen zu: Angelika Kauffmanns „Selbstbildnis“

In ihrem „Selbstbildnis“ zeigt sich Angelika Kauffmann mit ruhiger Direktheit und feinem Gespür für Repräsentation. Das Bild verbindet persönliche Intimität mit künstlerischem Selbstbewusstsein und gehört zu jenen Werken, in denen sich die Malerin als gebildete, unabhängige Persönlichkeit präsentiert.

Entstehungshintergrund

Das um 1770 entstandene Selbstbildnis steht im Kontext von Kauffmanns internationaler Karriere zwischen Italien, England und den großen Kunstzentren Europas. Die Malerei in Öl auf Leinwand folgt der Porträttradition des 18. Jahrhunderts, bleibt jedoch durch die konzentrierte Ausführung und die zurückhaltende Inszenierung bemerkenswert modern. Überliefert ist das Werk heute in der Staatlichen Eremitage in St. Petersburg.

Bildkomposition und Details

  • Haltung:Kauffmann wendet sich frontal dem Betrachter zu und schafft so eine unmittelbare, fast persönliche Begegnung.
  • Farbigkeit:Warme Braun- und Beigetöne bestimmen den Gesamteindruck und verleihen dem Porträt stille Eleganz.
  • Komposition:Der reduzierte Hintergrund hält den Blick ganz auf Gesicht und Oberkörper der Dargestellten.
  • Wirkung:Die feine Modellierung der Züge verbindet Selbstbeobachtung mit souveräner Präsenz.

Bedeutung

Das Werk ist ein eindrucksvolles Zeugnis weiblicher Künstleridentität im 18. Jahrhundert. Es zeigt Angelika Kauffmann nicht nur als Porträtierte, sondern auch als selbstbewusste Akteurin der europäischen Kunstwelt.

Beratung und individuelle Anfragen

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