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Weitere Informationen zu: Maria Sibylla Merians „Skabiose mit Spannern, Raupen und Puppen“

Eine einzige Pflanze trägt mehrere Geschichten: Falter, Raupen und Puppen zweier Arten erscheinen auf Stängel und Blättern. Das Blatt macht aus der Naturbeobachtung ein ruhiges, klares Bildgefüge.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand nach 1683 und knüpft an den zweiten Band des Raupenbuchs an, in dem Merian mehrere Metamorphosen auf einer Pflanze zeigte. Es ist in Gouache und Aquarell auf Pergament ausgeführt und befindet sich im Städel Museum in Frankfurt am Main.

Bildkomposition und Details

  • Pflanze: Grüne Blütenstände und lange, blaugrüne Blätter bilden die Mittelachse des Bildes.
  • Falter: Zwei Spanner, ein gräulicher und ein rosa-gelber, schweben im oberen und unteren Bildteil.
  • Raupen und Puppen: Orangefarbene Raupen und goldbraune Puppen zeigen die Entwicklung der Tiere.
  • Freier Grund: Der helle Pergamentgrund lässt Pflanze und Tiere deutlich hervortreten.

Bedeutung

Die Zeichnung zeigt, wie Merian wissenschaftliche Beobachtung und bildnerische Komposition verband. Sie ist ein Beispiel für ihre frühe Erforschung der Insektenverwandlung.

Beratung und individuelle Anfragen

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