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Weitere Informationen zu: Caravaggios „Bildnis des Maffeo Barberini“

Der Porträtierte wirkt zugleich zurückhaltend und entschlossen, ganz der gebildete Kirchenmann am Beginn einer großen Laufbahn. Buch und Blumen geben dem strengen Bildnis eine persönliche, beinahe private Note.

Entstehungshintergrund

Maffeo Barberini (1568–1644) stammte aus einer Florentiner Familie und wurde 1623 als Urban VIII. zum Papst gewählt. Caravaggio malte das Bildnis in Öl auf Leinwand um 1596/97 in Rom. Das Gemälde befindet sich in Florentiner Privatbesitz und wurde 2010 restauriert.

Bildkomposition und Details

  • Haltung: Barberini sitzt leicht schräg im Stuhl, die linke Hand umfasst die Armlehne.
  • Kleidung: Die gebauschten weißen Ärmel und ein schmales rotes Band beleben das dunkle Prälatengewand.
  • Stillleben: Die Glasvase mit roten Nelken und weißen Blüten ist mit großer Feinheit gemalt.
  • Hintergrund: Der warme, fast leere braune Grund lenkt den Blick ganz auf Gesicht und Hände.

Bedeutung

Das Bildnis dokumentiert die frühe Verbindung Caravaggios zur Familie Barberini und zeigt ihn als feinfühligen Porträtisten, der auch im Bildnis den Blick des Stilllebenmalers bewahrt.

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