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Weitere Informationen zu: Caravaggios „Das Begräbnis der heiligen Lucia“

Die Menschen wirken winzig vor der hohen, leeren Wand, die Trauer ist leise und verhalten. Caravaggio verzichtet auf jedes himmlische Zeichen und zeigt den Tod der Heiligen als menschliches Ereignis.

Entstehungshintergrund

Nach seiner Flucht aus Malta erreichte Caravaggio im Herbst 1608 Syrakus. Dort erhielt er den Auftrag für das Altarbild der Kirche Santa Lucia al Sepolcro, die über dem überlieferten Grab der Stadtheiligen steht. Das Werk in Öl auf Leinwand wird laut AKG in der Kirche Santa Lucia alla Badia in Syrakus bewahrt.

Bildkomposition und Details

  • Raum: Die monumentale Mauer im oberen Teil lässt die Figurengruppe klein und verletzlich erscheinen.
  • Totengräber: Die beiden massigen Gestalten im Vordergrund rahmen die Szene wie Kulissen.
  • Trauernde: Bischof, Diakon und Gläubige bilden einen dichten, gedrängten Fries.
  • Farbe: Das Rot des Diakongewands ist der einzige kräftige Farbton im Bild.

Bedeutung

Das Gemälde gehört zu den eindringlichsten Werken aus Caravaggios letzten Lebensjahren auf Sizilien.

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