Zum Inhalt springen
Kostenloser Versand nach Deutschland

Weitere Informationen zu: Caravaggios „Der schreibende Hieronymus, Rom“

Zwei Köpfe liegen sich auf gleicher Höhe gegenüber: der lebendige des greisen Gelehrten und der leblose Schädel. Zwischen ihnen spannt sich der Arm des Heiligen wie eine Brücke über die Bücher.

Entstehungshintergrund

Hieronymus, Kirchenvater und Übersetzer der Bibel ins Lateinische, war im Rom der Gegenreformation ein beliebtes Bildthema. Caravaggio schuf das Werk um 1605/06 in Öl auf Leinwand, vermutlich im Auftrag von Kardinal Scipione Borghese. Es befindet sich bis heute in der Galleria Borghese in Rom.

Bildkomposition und Details

  • Querformat: Die gestreckte Anordnung von Figur, Tisch und Büchern betont Ruhe und Konzentration der Szene.
  • Vanitas: Der Totenschädel erinnert an die Vergänglichkeit und an das asketische Leben des Heiligen.
  • Farbe: Der rote Mantel ist der einzige kräftige Farbakzent vor dem nahezu schwarzen Hintergrund.
  • Detail: Ein weißes Tuch hängt in schweren Falten von der Tischkante herab und fängt das Licht.

Bedeutung

Das Bild verbindet Gelehrsamkeit und Todesbewusstsein zu einem eindringlichen Sinnbild geistiger Arbeit und zählt zu den ausgewogensten Kompositionen aus Caravaggios später römischer Zeit.

Beratung und individuelle Anfragen

Sie suchen ein bestimmtes Kunstwerk oder haben besondere Wünsche? Gerne unterstützen wir Sie persönlich bei der Auswahl und helfen Ihnen dabei, das passende Motiv für Ihr Zuhause oder Ihr Projekt zu finden.

Zum Kontakt