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Weitere Informationen zu: Caravaggios „Johannes der Täufer mit dem Widder“

Der junge Johannes lacht den Betrachter an und schmiegt sich an einen Widder, als wäre er ein vertrauter Spielgefährte. Das ungewöhnliche Heiligenbild verbindet Frömmigkeit mit jugendlicher Lebensfreude.

Entstehungshintergrund

Caravaggio schuf das Gemälde in Öl auf Leinwand 1602/03 für Ciriaco Mattei in Rom. Später gelangte es in die Sammlung Pio di Savoia und von dort in die Pinacoteca Capitolina. Der Künstler malte Johannes den Täufer mehrfach, doch nur diese Fassung zeigt ihn so gelöst und heiter.

Bildkomposition und Details

  • Pose: Die gedrehte Sitzhaltung zitiert die Ignudi Michelangelos an der Decke der Sixtinischen Kapelle.
  • Widder: Anstelle des üblichen Lamms steht ein Widder, der auf das Opfer Isaaks verweisen kann.
  • Stoffe: Ein weißes Tuch, ein Fell und ein rotbraunes Gewand bilden die Unterlage der Figur.
  • Natur: Blätter und Wurzeln im Vordergrund rahmen die Szene.

Bedeutung

"Johannes der Täufer mit dem Widder" zeigt Caravaggios Freiheit im Umgang mit traditioneller Heiligenikonografie.

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