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Weitere Informationen zu: Vincent van Goghs „Zwölf Sonnenblumen“

Der Beginn einer der berühmtesten Bildserien der Welt

Diese Fassung der „Sonnenblumen“ mit zwölf Blüten ist das Original vom August 1888 zurück und markiert den eigentlichen Beginn von Van Goghs ikonischer Sonnenblumen-Serie. Vor einem türkisfarbenen Hintergrund entfalten die Blüten ihre volle Leuchtkraft.

Entstehungshintergrund: Ein Schaffensrausch in Arles

Van Gogh malte hiermit die ersten Sonnenblumenbilder im August 1888 in einem regelrechten Arbeitsrausch, um das „Gelbe Haus“ vor der Ankunft Paul Gauguins zu schmücken. Er arbeitete so schnell, wie die Blumen verblühten, oft mehrere Bilder gleichzeitig. Sein Ziel war eine ganze Symphonie aus Gelb und Blau.

Bildkomposition und versteckte Details

  • Der türkise Hintergrund: Anders als bei der rein gelben Variante hebt sich der Strauß hier vor einem hellen Blaugrün ab, was die Blüten besonders frisch wirken lässt.
  • Die Chromgelb-Töne: Van Gogh nutzte neu verfügbare Chromgelb-Pigmente, um die Intensität zu erreichen – einige dieser Farben verändern sich über die Jahrzehnte leicht.
  • Bewegte Blütenköpfe: Jede Blume ist individuell charakterisiert, vom prallen Kopf bis zur welkenden Dolde.

Bedeutung und Verbleib

Gauguin bewunderte die Sonnenblumen so sehr, dass er sich ein Exemplar wünschte – für Van Gogh ein großes Kompliment. Das Motiv wurde zum Inbegriff seiner Kunst.

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