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Weitere Informationen zu: Vincent van Goghs „Blühender Pfirsichbaum (Erinnerung an Mauve)“

Ein blühender Baum als Nachruf auf einen Mentor

„Blühender Pfirsichbaum (Erinnerung an Mauve)“ (Souvenir de Mauve) entstand im Frühjahr 1888 in Arles und ist ein zutiefst persönliches Werk: Van Gogh widmete es dem Andenken seines verstorbenen Lehrers und Verwandten Anton Mauve.

Entstehungshintergrund: Ein Abschiedsgeschenk

Anton Mauve, ein angesehener Maler der Haager Schule, war mit Van Gogh verwandt und hatte ihn früh in der Malerei unterrichtet. Als Van Gogh kurz nach seiner Ankunft in Arles vom Tod Mauves erfuhr, wählte er einen frisch erblühten Pfirsichbaum als Sinnbild und versah das Bild mit einer Widmung. Blüte und Tod verbinden sich so zu einem bewegenden Gedenken.

Bildkomposition und versteckte Details

  • Die Widmung: Van Gogh schrieb einen persönlichen Gedenkgruß an Mauve direkt auf die Leinwand.
  • Japanischer Einfluss: Der zarte, blühende Baum vor hellem Himmel verrät erneut Van Goghs Begeisterung für japanische Holzschnitte.
  • Frühlingsfarben: Rosa Blüten und frisches Blau drücken Neubeginn und zugleich Vergänglichkeit aus.

Bedeutung und Verbleib

Das Werk zeigt, wie eng bei Van Gogh Natur, Erinnerung und Gefühl verflochten waren. Es gehört zur bedeutenden Sammlung des Kröller-Müller-Museums in Otterlo, Niederlande.

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