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Weitere Informationen zu: Vincent van Goghs „Brücke bei Arles (Pont de Langlois)“

Eine Zugbrücke im klaren Licht der Provence

Die „Brücke bei Arles“ (Le pont de Langlois) zeigt eine kleine hölzerne Zugbrücke in der Nähe von Arles und entstand im Frühjahr 1888. Das Motiv begeisterte Van Gogh so sehr, dass er mehrere Fassungen davon schuf.

Entstehungshintergrund: Erinnerung an die Heimat

Kurz nach seiner Ankunft in Arles im Februar 1888 entdeckte Van Gogh die Pont de Langlois. Die Zugbrücke erinnerte ihn an die Kanäle und Brücken seiner niederländischen Heimat und weckte ein Gefühl von Vertrautheit. Zugleich faszinierte ihn das klare, leuchtende Licht des Südens, das er hier erstmals voll auskostete.

Bildkomposition und versteckte Details

  • Die Zugbrücke: Die einfache Holzkonstruktion mit ihren Gegengewichten bildet das klare, fast grafische Zentrum des Bildes.
  • Die Waschfrauen: Am Ufer knien Frauen beim Wäschewaschen – ein lebendiges Detail aus dem Alltag der Region.
  • Helles Kolorit: Strahlendes Blau, Gelb und Grün vermitteln die frische, sonnige Atmosphäre des provenzalischen Frühlings.

Bedeutung und Verbleib

Die Brückenbilder markieren Van Goghs glücklichen, hoffnungsvollen Aufbruch in Arles, wo er einige seiner produktivsten Monate erlebte. Fassungen des Motivs befinden sich unter anderem im Kröller-Müller-Museum in Otterlo und im Wallraf-Richartz-Museum in Köln.

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