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Weitere Informationen zu: Ernst Ludwig Kirchners „Das Entsetzen eines Mädchens“

Mit „Das Entsetzen eines Mädchens“ entwirft Ernst Ludwig Kirchner 1922 eine Szene voller innerer Spannung. Die Figur wirkt angespannt und verletzlich; kantige Linien, starke Kontraste und die reduzierte Raumtiefe verdichten den Eindruck psychischer Unruhe.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1922 und gehört in die späte Phase Kirchners, in der sich seine Handschrift noch einmal zuspitzt. Die Komposition ist in einer expressiven, auf Wirkung und Dynamik angelegten Malweise gehalten; die heute im Solomon R. Guggenheim Museum, New York, bewahrte Arbeit zeigt den Künstler in einer Zeit intensiver Auseinandersetzung mit Figur und Emotion.

Bildkomposition und Details

  • FigurDie dargestellte Person steht im Zentrum und bestimmt mit ihrer gespannten Haltung die gesamte Wirkung des Bildes.
  • LinienführungSchräge, harte Konturen lenken den Blick und verstärken den Eindruck von Bewegung und Verunsicherung.
  • FarbklangBlau- und Mehrfarbig-Kontraste prägen die Oberfläche und geben dem Bild eine kühle, zugleich nervöse Atmosphäre.
  • RaumDer Hintergrund bleibt zurückgenommen, sodass die Szene wie auf eine psychische Situation konzentriert wirkt.

Bedeutung

Kirchner verbindet in diesem Werk das Interesse an archaisch-mythologischen Anklängen mit einer modernen Bildsprache des Erlebens. Gerade aus der Spannung zwischen äußerer Form und innerer Erregung bezieht „Das Entsetzen eines Mädchens“ seine nachhaltige Wirkung.

Beratung und individuelle Anfragen

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