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Weitere Informationen zu: Paul Klees „Die Schlangengöttin und ihr Feind“

Mit „Die Schlangengöttin und ihr Feind“ entwirft Paul Klee 1940 ein Bild zwischen Zeichen, Figur und Mythos. Die Darstellung wirkt reduziert und zugleich aufgeladen: Aus wenigen Formen entsteht eine Szene, die an uralte Erzählungen erinnert und doch ganz in Klees eigener Bildsprache verankert ist.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand im letzten Lebensjahr des Künstlers, in einer Phase intensiver Verdichtung seiner Formensprache. Klee, der 1940 starb, arbeitete in dieser Zeit häufig mit Papier und Karton; auch in diesem Blatt verbindet sich zeichnerische Präzision mit malerischer Fläche. Das heute im Zentrum Paul Klee in Bern aufbewahrte Werk gehört zu den späten Arbeiten, in denen mythische und symbolische Themen besonders deutlich hervortreten.

Bildkomposition und Details

  • Figurenbild:Die beiden Gestalten sind stark abstrahiert und wirken wie aus Zeichen zusammengesetzt.
  • Farbklang:Erdige Braun-, Ocker- und Dunkeltöne bestimmen die ruhige, verschlossene Stimmung.
  • Fläche und Raum:Klee verzichtet auf klassische Tiefenwirkung; die Komposition bleibt nah an der Bildfläche.
  • Mythische Anspielung:Der Titel verweist auf ein antikes Motiv, das Klee in moderne Formen überführt.

Bedeutung

Das Werk zeigt, wie Klee am Ende seines Schaffens mythologische Inhalte nicht bebildert, sondern in eine poetische Bildform verwandelt. Gerade diese Offenheit macht „Die Schlangengöttin und ihr Feind“ zu einem eindringlichen Beispiel für Klees späte Kunst.

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