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Weitere Informationen zu: Paul Klees „Goldfisch-Weib“

„Goldfisch-Weib“ gehört zu jenen Arbeiten Paul Klees, in denen sich Bildwitz und Symbolgehalt auf eindrucksvolle Weise verbinden. Das Blatt zeigt eine rätselhafte Mischfigur zwischen Mensch, Fisch und Schmuckornament und entfaltet gerade durch seine Offenheit eine besondere Anziehungskraft.

Entstehungshintergrund

Paul Klee schuf das Werk 1921, in einer Phase intensiver formaler Experimente und neuer Bildordnungen. Die Komposition ist als Aquarell auf Papier ausgeführt und oben, rechts und unten mit Gouache sowie Feder und Tusche eingefasst; als Träger dient Karton. Das Werk befindet sich heute im Philadelphia Museum of Art und gehört zur Louise and Walter Arensberg Collection.

Bildkomposition und Details

  • Motiv: Die Figur wirkt wie eine poetische Nixe oder ein Fabelwesen und verbindet mythische Anmutung mit spielerischer Abstraktion.
  • Farbigkeit: Zarte, helle Töne und kräftigere Akzente stehen in feinem Kontrast; die Fläche bleibt transparent und lebendig.
  • Zeichnerische Kontur: Tusche und Feder gliedern das Bild, ohne die Leichtigkeit des Aquarells zu verdrängen.
  • Bildraum: Klee verzichtet auf illusionistische Tiefe und ordnet die Elemente als schwebende Zeichen im Bildfeld.

Bedeutung

„Goldfisch-Weib“ zeigt exemplarisch, wie Klee Mythologie, Volksglaube und moderne Abstraktion zu einer eigenständigen Bildsprache verdichtet. Das Werk lebt von seiner Schwebe zwischen Erzählung und Zeichen, zwischen Naturwesen und kunstvoller Konstruktion.

Beratung und individuelle Anfragen

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