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Galerie Johann-Heinrich
Kniete Tänzerin von hinten gesehen als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 53 cm · ohne Rahmen

Edgar Degas · 1882Kniete Tänzerin von hinten gesehen

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Leinwand · 40 × 53 cm · ohne Rahmen62,86 €

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Leinwand · 40 × 53 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Künstler
Edgar Degas
Originaltitel
Dancer Kneeling, Seen from the Back
Entstehungsjahr
1882
Technik
Pastell auf getöntem Büttenpapier
Originalmaße
24 × 32 cm

Dancer Kneeling, Seen from the Back - Edgar Degas

Edgar Degas zeigt in "Kniete Tänzerin von hinten gesehen" eine junge Tänzerin in einer intimen, fast unbeobachteten Haltung. Die Rückenansicht lenkt den Blick auf die geschwungene Körperlinie und auf die konzentrierte Stille des Moments. Statt einer repräsentativen Bühnenpose interessiert Degas hier die fragile Balance zwischen Bewegung und Ruhe, zwischen körperlicher Präsenz und zeichnerischer Verdichtung. Die reduzierte Farbigkeit verstärkt den Eindruck von Konzentration und Nähe.

Das Blatt entstand um 1882 in Pastell, einer Technik, mit der Degas die Weichheit von Haut, Stoff und Licht besonders nuanciert erfassen konnte. Das Werk gehört zu seinen berühmten Tänzerinnen-Darstellungen, in denen er das Pariser Ballett nicht als glanzvolle Bühne, sondern als Arbeits- und Probenraum zeigt. Die Position der Figur, leicht gekippt und in sich versunken, schafft eine elegante Spannung, während der helle Grund die Konturen ruhig hervortreten lässt.

Über Edgar Degas

Edgar Degas (1834–1917) war ein französischer Maler, Bildhauer und bedeutender Vertreter des Impressionismus, obwohl er selbst diesen Begriff ablehnte. Degas ist vor allem für seine meisterhaften Darstellungen von Tänzerinnen bekannt, die Bewegung, Eleganz und Anmut auf einzigartige Weise einfangen. Neben Ballettszenen widmete er sich Porträts, Pferderennen und Alltagsszenen, wobei er oft ungewöhnliche Perspektiven und Bildausschnitte verwendete. Seine Techniken reichten von Ölmalerei über Pastell bis hin zu Skulpturen, die alle durch eine außergewöhnliche Liebe zum Detail und ein Gespür für Licht geprägt sind. Werke wie "Die Tanzklasse" und "Absinth" gehören zu seinen bekanntesten. Degas war ein scharfer Beobachter der modernen Gesellschaft und schuf mit seinem Werk ein beeindruckendes Zeugnis des Lebens im 19. Jahrhundert.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Edgar Degass „Kniete Tänzerin von hinten gesehen“

Mit der knienden Tänzerin wählt Edgar Degas keinen glanzvollen Auftritt, sondern einen stillen, beiläufigen Moment. Die Figur ist von hinten gesehen, der Körper in einer konzentrierten Haltung zusammengezogen; gerade daraus entsteht die Spannung des Blattes. Die reduzierte Farbigkeit und die klare Kontur verleihen dem Werk eine besondere Ruhe.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1882 und gehört zu Degas’ intensiver Beschäftigung mit dem Thema Tanz, das sein Werk über Jahrzehnte prägt. Als Pastell auf Papier nutzt es die Möglichkeiten dieser Technik für weiche Übergänge und zugleich präzise Linien. Die im Bestand des Art Institute of Chicago befindliche Arbeit zeigt, wie Degas die Welt des Balletts als Raum der Beobachtung und Formanalyse erfasst.

Bildkomposition und Details

  • Rückenansicht:Die Tänzerin ist nicht als Individuum porträtiert, sondern als Haltung und Bewegung organisiert.
  • Linienführung:Der geschwungene Rücken und die angewinkelten Beine bilden eine kompakte, elegante Silhouette.
  • Farbigkeit:Beige- und Grautöne dominieren; sie lassen die Figur ruhig und beinahe skulptural wirken.
  • Blickführung:Degas lenkt den Blick auf die Körperhaltung, nicht auf Mimik oder Bühnensituation.

Bedeutung

"Kniete Tänzerin von hinten gesehen" verdichtet Degas’ modernen Blick auf den Menschen: beobachtend, unaufdringlich und psychologisch offen. Das Werk verbindet die Anmut des Tanzes mit der Nüchternheit der Studie und gehört damit zu den eindringlichsten Bildern des Impressionismus.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 52 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

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