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Galerie Johann-Heinrich
Kopf des gestürzten Jockeys (Studie für „Szene vom Hindernisrennen: Der gestürzte Jockey“) als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 54 × 40 cm · ohne Rahmen

Edgar Degas · 1866Kopf des gestürzten Jockeys (Studie für „Szene vom Hindernisrennen: Der gestürzte Jockey“)

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Leinwand · 54 × 40 cm · ohne Rahmen63,55 €

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Leinwand · 54 × 40 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Künstler
Edgar Degas
Originaltitel
Head of the Fallen Jockey (study for "Scene from the Steeplechase: The Fallen Jockey")
Entstehungsjahr
1866
Technik
Schwarze Kreide, mit Weiß gehöht, auf braunem Papier
Originalmaße
34 × 25 cm

Head of the Fallen Jockey (study for "Scene from the Steeplechase: The Fallen Jockey") - Edgar Degas

Edgar Degas verdichtet in dieser Studie den dramatischen Moment eines Sturzes zu einer ebenso bewegten wie konzentrierten Zeichnung. Der Kopf des Jockeys erscheint ausnahmsweise nicht als Porträt im klassischen Sinn, sondern als Teil einer sportlichen Extremsituation: angespannt, abgewendet und von der Dynamik des Rennens umgeben. Die reduzierte Farbigkeit des braunen Papiers, der schwarzen Kreide und der weißen Höhungen verstärkt die gespannte, fast skizzenhafte Wirkung. Die wenigen Linien genügen, um Energie, Risiko und Bewegung spürbar zu machen. Als Vorstudie zu einer Steeplechase-Szene zeigt das Blatt Degas’ Interesse an flüchtigen Augenblicken und an der Beobachtung des Körpers im Moment höchster Belastung. Gerade in der Konzentration auf den Kopf des Reiters liegt die moderne, ungeschönte Sicht des Künstlers auf den Pferdesport des 19. Jahrhunderts.

Über Edgar Degas

Edgar Degas (1834–1917) war ein französischer Maler, Bildhauer und bedeutender Vertreter des Impressionismus, obwohl er selbst diesen Begriff ablehnte. Degas ist vor allem für seine meisterhaften Darstellungen von Tänzerinnen bekannt, die Bewegung, Eleganz und Anmut auf einzigartige Weise einfangen. Neben Ballettszenen widmete er sich Porträts, Pferderennen und Alltagsszenen, wobei er oft ungewöhnliche Perspektiven und Bildausschnitte verwendete. Seine Techniken reichten von Ölmalerei über Pastell bis hin zu Skulpturen, die alle durch eine außergewöhnliche Liebe zum Detail und ein Gespür für Licht geprägt sind. Werke wie "Die Tanzklasse" und "Absinth" gehören zu seinen bekanntesten. Degas war ein scharfer Beobachter der modernen Gesellschaft und schuf mit seinem Werk ein beeindruckendes Zeugnis des Lebens im 19. Jahrhundert.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Edgar Degass „Kopf des gestürzten Jockeys“

Die Zeichnung zeigt keinen triumphalen Reitsport, sondern den kritischen Augenblick nach dem Sturz. Edgar Degas konzentriert sich auf den Kopf des Jockeys und verdichtet Bewegung, Spannung und Verletzlichkeit zu einer eindringlichen Studie.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand um 1866 und gehört in Degas’ frühe Auseinandersetzung mit dem Pferderennsport, einem Thema, das ihn in den 1860er-Jahren mehrfach beschäftigte. Die Studie in schwarzer Kreide mit Weißhöhungen auf braunem Papier ist heute in der National Gallery of Art in Washington belegt. Sie diente als Vorarbeit für die größere Komposition „Scene from the Steeplechase: The Fallen Jockey“ und zeigt Degas’ präzises Arbeiten zwischen Beobachtung und kompositorischer Planung.

Bildkomposition und Details

  • Fokussierung:Der Kopf des Reiters ist dicht ins Bild gesetzt und lenkt den Blick unmittelbar auf die dramatische Situation.
  • Linienführung:Verdichtete Kreidestriche modellieren Volumen und Bewegung, ohne die Form vollständig auszumalen.
  • Farbklang:Das braune Papier bildet mit Schwarz und Weiß einen nüchternen, spannungsvollen Tonwertkontrast.
  • Motivwahl:Degas interessiert nicht der Sieg, sondern der prekäre Augenblick des Verlusts von Kontrolle.

Bedeutung

Das Werk zeigt Degas als scharfen Beobachter moderner Freizeit- und Sportkultur. In der Reduktion auf einen einzelnen Kopf wird der ganze körperliche und psychische Ausnahmezustand des Moments spürbar.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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