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Weitere Informationen zu: Edgar Degass „Le pas battu“

Mit „Le pas battu“ verdichtet Edgar Degas die flüchtige Erscheinung des Balletts zu einer Szene von großer Leichtigkeit. Die Tänzerin wirkt in ihrer Bewegung wie aus dem Moment heraus gezeichnet; gerade darin liegt der Reiz dieses Blattes, das Beobachtung und künstlerische Konstruktion eng verbindet.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand um 1879, in einer Phase, in der Degas das Thema Tanz immer wieder neu durchspielte. Pastell auf Monotypie war für ihn ein ideales Medium, weil es den spontanen Eindruck der Bewegung ebenso wie atmosphärische Übergänge in Farbe festhalten konnte. Ein Exemplar befindet sich heute in der Sammlung E. G. Bührle in Zürich.

Bildkomposition und Details

  • Bewegung:Die Figur ist auf einen spannungsvollen Augenblick konzentriert; Haltung und Linienführung lassen den Tanz körperlich nachvollziehen.
  • Farbklang:Zarte Rosa- und Blautöne bestimmen den Gesamteindruck und verleihen dem Blatt eine luftige, fast musikalische Wirkung.
  • Technik:Die Kombination aus Monotypie und Pastell erzeugt weiche Konturen, Überlagerungen und eine lebendige Oberfläche.
  • Blickführung:Degas lenkt den Blick auf den Körper der Tänzerin; der Raum bleibt bewusst knapp und unterstützt die Konzentration auf die Bewegung.

Bedeutung

„Le pas battu“ zeigt Degas als präzisen Chronisten des modernen Lebens, der das Ballett nicht als höfische Inszenierung, sondern als konzentrierte Studie von Rhythmus und Haltung begreift. Das Werk verbindet Anmut mit formaler Kontrolle und gehört zu den eindrucksvollsten Blättern seines Tanzthemas.

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