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Weitere Informationen zu: August Mackes „Mädchen vor dem Springbrunnen“

August Mackes „Mädchen vor dem Springbrunnen“ verbindet ein alltägliches Gartenmotiv mit einer klaren, farbbetonten Bildordnung. Zwei weibliche Figuren stehen in einer ruhigen, fast stillen Szene vor dem Wasserbecken; daraus entsteht eine heitere, zugleich konzentrierte Atmosphäre.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1913, in der Spätphase von Mackes kurzer, aber außerordentlich produktiver Laufbahn. Die Ölmalerei auf Leinwand gehört zu jenen Arbeiten, in denen der Künstler die Eindrücke von Park- und Gartenszenen in eine moderne, dekorativ vereinfachte Bildsprache überführt. Heute befindet sich das Original im LWL-Museum für Kunst und Kultur in Münster.

Bildkomposition und Details

  • FigurenDie beiden Mädchen bzw. jungen Frauen sind frontal und zugleich leicht versetzt angeordnet, was der Szene Ruhe und Distanz verleiht.
  • FarbigkeitGrüne Flächen, Blau und helle Akzente prägen den Gesamteindruck; die Farben wirken klar getrennt und dennoch rhythmisch aufeinander bezogen.
  • RaumMacke verzichtet auf tiefen Perspektivraum und organisiert die Szene über geschichtete Flächen, die wie ein farbiges Gefüge erscheinen.
  • MotivDer Springbrunnen fungiert als zentrales Bildelement und verbindet das Menschenbild mit dem Thema von Garten, Wasser und Bewegung.

Bedeutung

„Mädchen vor dem Springbrunnen“ ist ein typisches Beispiel für Mackes Suche nach Harmonie zwischen Mensch, Natur und Farbe. Das Bild zeigt, wie der Expressionismus bei ihm nicht auf dramatische Zuspitzung, sondern auf eine poetische Ordnung des Sehens hinausläuft.

Beratung und individuelle Anfragen

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