Kostenloser Versand nach Deutschland · Handgefertigt in Deutschland · 30 Tage Rückgaberecht
Galerie Johann-Heinrich
Mäda Primavesi (1903–2000) als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 54 cm · ohne Rahmen

Gustav Klimt · 1912-1913Mäda Primavesi (1903–2000)

63,55 €inkl. MwSt. · versandkostenfrei in DE
Material
Größe
Rahmenohne Rahmen
Aufhängung
Leinwand · 40 × 54 cm · ohne Rahmen63,55 €

Lieferung zwischen Fr., 30. Oktober und Mi., 4. November

  • ✓ Handgefertigt in Deutschland
  • ✓ Kostenloser Versand (DE)
  • ✓ 30 Tage Rückgaberecht
  • ✓ Sicher bezahlen mit PayPal & Klarna

Leinwand · 40 × 54 cm · ohne Rahmen

63,55 €

Über das Kunstwerk

Künstler
Gustav Klimt
Originaltitel
Mäda Primavesi (1903–2000)
Entstehungsjahr
1912-1913
Technik
Öl auf Leinwand
Originalmaße
110,5 × 149,9 cm
Kunststil
Jugendstil

Mäda Primavesi - Gustav Klimt

Erleben Sie die elegante Schönheit von Gustav Klimts Porträt "Mäda Primavesi" mit diesem hochwertigen Kunstdruck. Das Gemälde zeigt die junge Mäda Primavesi, eine wohlhabende jüdische Tochter aus Wien, die von Klimt mit seiner charakteristischen Opulenz und Liebe zum Detail porträtiert wurde. In diesem Werk vereint Klimt die sinnliche Schönheit des Modells mit seinem einzigartigen Stil, der prächtige Muster, goldene Akzente und eine harmonische Farbgebung umfasst.

Klimt fängt in "Mäda Primavesi" die zarte Jugendlichkeit und die edle Ausstrahlung seiner Muse ein, während die Verzierungen im Hintergrund und die fließenden Linien des Kleides eine märchenhafte, fast übernatürliche Atmosphäre schaffen. Das Porträt besticht durch seine feine Ausarbeitung, die lebendigen Farben und den bemerkenswerten Einsatz von Gold, der Klimts Werke zu weltberühmten Meisterwerken machte.

Über Gustav Klimt

Gustav Klimt (1862–1918) war ein österreichischer Maler und einer der bedeutendsten Vertreter des Jugendstils. Bekannt für seine goldverzierten Werke und sinnlichen Porträts, schuf Klimt eine Kunst, die Eleganz, Erotik und Symbolik auf einzigartige Weise vereinte. Zu seinen berühmtesten Gemälden zählen "Der Kuss", "Adele Bloch-Bauer I" und "Baum des Lebens". Als Mitbegründer der Wiener Secession setzte sich Klimt für eine moderne, von Konventionen befreite Kunst ein. Seine Werke zeichnen sich durch detailreiche Ornamente, goldene Akzente und einen unverkennbaren Stil aus, der von byzantinischer Kunst und Naturmotiven inspiriert war. Klimts Schaffen prägte die Wiener Moderne nachhaltig und hinterließ einen bleibenden Einfluss auf die Kunstgeschichte.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Gustav Klimts "Mäda Primavesi (1903–2000)"

Ein außergewöhnliches Kinderporträt voller Haltung und Farbe

Das Gemälde "Mäda Primavesi (1903–2000)" gehört zu den ungewöhnlichsten Porträts von Gustav Klimt. Es zeigt ein junges Mädchen in einem hellen, reich gemusterten Kleid, das selbstbewusst vor einem dekorativen Hintergrund steht. Mäda wirkt nicht still, brav oder kindlich zurückgenommen. Sie erscheint aufrecht, wach, eigenwillig und erstaunlich präsent.

Klimt schafft hier kein sentimentales Kinderbild. Stattdessen zeigt er ein Kind als Persönlichkeit. Die Haltung, der direkte Blick und die auffällige Kleidung verleihen Mäda eine starke Wirkung. Sie steht nicht nur im Bild, sondern behauptet sich darin.

Entstehungshintergrund: Die Familie Primavesi und die Wiener Moderne

"Mäda Primavesi (1903–2000)" entstand 1912/13 und zeigt die Tochter von Otto und Eugenia Primavesi. Die Familie Primavesi gehörte zu den wichtigen Förderern der Wiener Moderne. Otto Primavesi war Unternehmer und Bankier, Eugenia Primavesi engagierte sich stark für Kunst, Design und die Wiener Werkstätte.

Damit entstand das Porträt in einem Umfeld, in dem Malerei, Mode, Kunsthandwerk und moderne Lebensgestaltung eng miteinander verbunden waren. Die Familie Primavesi ließ sich nicht nur porträtieren, sondern unterstützte jene künstlerische Kultur, in der Klimt, Josef Hoffmann und die Wiener Werkstätte eine zentrale Rolle spielten.

Mäda war wahrscheinlich neun Jahre alt, als Klimt mit dem Bild begann. Später erinnerte sie sich daran, dass verschiedene Posen und Kleidungsstücke ausprobiert wurden, bevor die endgültige Fassung entstand. Dadurch wird deutlich, dass das Porträt sorgfältig inszeniert wurde und nicht zufällig wirkt.

Bildkomposition und versteckte Details

Die Komposition von "Mäda Primavesi (1903–2000)" ist klar, frontal und zugleich reich ornamental gestaltet. Klimt setzt das Mädchen fast lebensgroß in den Bildraum und verbindet ihre Figur mit einer dekorativen Umgebung.

Die Haltung: Mäda steht aufrecht und leicht breitbeinig. Diese Pose wirkt ungewöhnlich selbstbewusst und gibt dem Porträt eine starke, fast trotzige Energie.

Der Blick: Ihr Gesicht ist ruhig, direkt und aufmerksam. Sie wirkt nicht verlegen, sondern begegnet dem Betrachter mit großer Präsenz.

Das Kleid: Das helle Kleid mit Blütenmustern ist eines der auffälligsten Elemente des Bildes. Es verbindet kindliche Leichtigkeit mit dekorativer Pracht.

Die Blumenmuster: Die floralen Formen auf Kleid und Hintergrund lassen Figur und Umgebung miteinander in Beziehung treten. Mäda erscheint nicht isoliert, sondern eingebettet in eine farbige Musterwelt.

Der Hintergrund: Die Wand oder Fläche hinter ihr ist nicht als realistischer Raum gestaltet. Sie wirkt ornamental und verstärkt den Eindruck einer kunstvoll komponierten Bildbühne.

Das Format: Mit seinen hohen Maßen besitzt das Bild eine eindrucksvolle Präsenz. Obwohl Mäda ein Kind ist, erhält sie durch die Größe des Porträts eine beinahe monumentale Wirkung.

Diese Details zeigen, wie Klimt ein Kinderporträt in ein modernes Figurenbild verwandelt.

Mäda Primavesi als selbstbewusste Kinderfigur

Besonders bemerkenswert ist die Art, wie Klimt Mäda darstellt. Viele Kinderporträts zeigen Mädchen lieblich, still oder dekorativ. Klimt dagegen gibt Mäda eine energische Haltung. Sie wirkt lebendig, eigenwillig und fast herausfordernd.

Ihre Pose erinnert weniger an ein angepasstes Gesellschaftsporträt als an einen Moment bewusster Selbstbehauptung. Sie scheint zu wissen, dass sie betrachtet wird, und stellt sich diesem Blick ohne Scheu.

Dadurch wird das Bild modern. Mäda ist nicht bloß ein schönes Kind in einem schönen Kleid. Sie ist eine Persönlichkeit mit eigener Ausstrahlung. Klimt zeigt Kindheit hier nicht als Schwäche oder Unschuld allein, sondern als Energie, Charakter und Präsenz.

Kleidung als Ausdruck von Persönlichkeit

Wie in vielen Porträts Klimts spielt Kleidung eine zentrale Rolle. Das Kleid von Mäda Primavesi ist hell, blütenreich und auffällig gestaltet. Es wirkt leicht und verspielt, besitzt aber zugleich eine starke dekorative Struktur.

Die Kleidung beschreibt nicht nur Mode. Sie verstärkt Mädas Erscheinung. Das Kleid macht sie sichtbar, lebendig und unverwechselbar. Die Blumen auf dem Stoff lassen sie wie eine Figur aus einer farbigen Gartenwelt erscheinen.

Gleichzeitig bleibt die Kleidung nicht bloß Beiwerk. Sie wird zur Bildfläche. Muster, Stoff und Körper verschmelzen teilweise miteinander. Genau darin zeigt sich Klimts Nähe zu Mode, Textilkunst und Wiener Werkstätte.

Ornament und Kinderbild im Zusammenspiel

Klimt verbindet in diesem Werk zwei Ebenen: die individuelle Darstellung eines Kindes und die dekorative Kraft des Ornaments. Mäda bleibt als Person klar erkennbar, doch ihre Umgebung und ihr Kleid sind stark von Muster, Fläche und Farbe geprägt.

Diese Verbindung erzeugt eine besondere Spannung. Einerseits wirkt das Porträt lebendig und persönlich. Andererseits verwandelt Klimt die Szene in eine kunstvolle Bildwelt. Das Kind steht nicht in einem gewöhnlichen Raum, sondern in einer ornamentalen Umgebung, die seine Ausstrahlung steigert.

So entsteht ein Porträt, das zugleich intim und repräsentativ ist. Es zeigt ein reales Mädchen, aber auch ein Ideal der Wiener Moderne: Kunst, Leben, Kleidung und Gestaltung sollen zu einer Einheit werden.

Farbe als Zeichen von Lebendigkeit

Die Farbigkeit des Bildes unterscheidet sich deutlich von Klimts berühmter Goldener Periode. In "Mäda Primavesi (1903–2000)" steht nicht Gold im Mittelpunkt, sondern eine helle, lebendige Palette. Weiß, Rosa, Gelb, Rot, Grün und weitere Farbakzente erzeugen eine frische, fast frühlingshafte Wirkung.

Diese Farben passen zum jugendlichen Motiv, ohne das Bild harmlos zu machen. Sie geben Mäda Energie und Leuchtkraft. Die Farbflächen wirken dekorativ, aber nicht starr. Sie lassen das Porträt lebendig und offen erscheinen.

Klimt zeigt hier seine späte Fähigkeit, Farbe, Muster und Figur zu einem ausgewogenen Ganzen zu verbinden.

Künstlerische Einordnung im Werk Gustav Klimts

"Mäda Primavesi (1903–2000)" nimmt innerhalb von Gustav Klimts Werk eine besondere Stellung ein, weil Kinderporträts bei ihm selten sind. Während viele seiner bekanntesten Bilder erwachsene Frauen zeigen, widmet er sich hier einem jungen Mädchen aus einem wichtigen Mäzenatenkreis.

Im Vergleich zu "Fräulein Emilie Flöge" zeigt sich eine deutliche Verbindung: Beide Werke nutzen Kleidung als zentrale Bildfläche. Doch während Emilie Flöge als moderne erwachsene Frau erscheint, verkörpert Mäda eine kindliche, aber sehr eigenständige Energie.

Auch im Vergleich zu "Dame mit Fächer" oder "Die Tänzerin" ist die ornamentale Nähe sichtbar. In allen diesen Werken verschmelzen Figur, Stoff, Muster und Hintergrund. Bei Mäda wirkt diese Verbindung jedoch frischer, direkter und weniger geheimnisvoll-erotisch.

Das Porträt zeigt Klimts späten Stil in einer hellen, lebendigen und ungewöhnlich selbstbewussten Form.

Vielschichtige Interpretationen

Wie viele Werke von Gustav Klimt lässt sich auch "Mäda Primavesi (1903–2000)" auf unterschiedliche Weise deuten. Mögliche Interpretationen sind:

Mäda als selbstbewusstes Kind und eigenständige Persönlichkeit.

Das Kleid als Ausdruck von Mode, Kunsthandwerk und moderner Gestaltung.

Die floralen Muster als Zeichen von Jugend, Wachstum und Lebendigkeit.

Die aufrechte Haltung als Symbol für Selbstbehauptung und Charakter.

Das Porträt als Verbindung von Familie, Mäzenatentum und Wiener Moderne.

Gerade diese Mischung macht das Gemälde so reizvoll. Es ist ein Kinderporträt, aber kein einfaches Bild kindlicher Unschuld. Es zeigt ein junges Mädchen mit Haltung, Energie und moderner Präsenz.

Ein lebendiges Porträt über Jugend, Stil und Selbstbewusstsein

"Mäda Primavesi (1903–2000)" zeigt Gustav Klimt als Künstler, der auch ein Kinderporträt in ein eindrucksvolles Werk der Wiener Moderne verwandeln konnte. Die junge Mäda erscheint nicht passiv oder dekorativ, sondern wach, stolz und voller eigener Kraft.

Die besondere Wirkung des Bildes liegt in seiner Verbindung von Persönlichkeit und Ornament. Kleid, Haltung, Hintergrund und Farbe bilden eine Einheit, ohne die Individualität der Porträtierten zu verlieren.

Genau darin liegt die Faszination dieses Gemäldes. "Mäda Primavesi (1903–2000)" ist nicht nur das Porträt eines Mädchens aus einer bedeutenden Mäzenatenfamilie, sondern ein modernes Bild über Kindheit, Stil, Selbstbewusstsein und die kunstvolle Welt der Wiener Moderne.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

Kostenloser Versand innerhalb Deutschlands. Jedes Bild wird nach Ihrer Bestellung in Deutschland handgefertigt und sicher verpackt verschickt. 30 Tage Rückgaberecht.

Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

Weitere Werke von Gustav Klimt

Alle ansehen

Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 48 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

  • Ware und Lieferung

    „Ware und Lieferung waren super. Bestimmt bestellen wir noch weitere Bilder.“

    Inge Pilz✓ Verifizierter Kauf

    zu „Zwei Kinder in Sonne“ von Paula Modersohn-Becker · Juli 2026

  • Beckmann eindrucksvoll wiedergegeben

    „Max Beckmann war eine beeindruckende Persönlichkeit und bedeutender deutscher Künstler, der in den USA 1950 leider verstarb. Dies wird in seinem Selbstbildnis im Frack sehr deutlich und in ihrer Reproduktion für mich auch bestens wiedergegeben.“

    Eduard Vonderweiden✓ Verifizierter Kauf

    zu „Selbstbildnis im Frack“ von Max Beckmann · Juni 2026

  • Stadt ist kompakt und lebendig

    „Das Bild der Stadt ist kompakt und lebendig“

    Anonym✓ Verifizierter Kauf

    zu „Ansicht von Delft“ von Johannes Vermeer · April 2026

  • Wie ich es mir vorgestellt habe

    „Wie ich es mir vorgestellt habe.“

    Anonym✓ Verifizierter Kauf

    zu „Mönch bei der Weinprobe“ von Carl Spitzweg · April 2026

  • Das Bild fasziniert mich

    „Das Bild fasziniert mich.“

    Anonym✓ Verifizierter Kauf

    zu „Kreidefelsen auf Rügen“ von Caspar David Friedrich · April 2026

  • Tolles Motiv von Monet

    „Tolles Motiv. Ich liebe die Bilder von Monet. Macht richtig was her!“

    Lina✓ Verifizierter Kauf

    zu „Häuser am Ufer der Zaan“ von Claude Monet · Februar 2026