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Weitere Informationen zu: Gustav Klimts „XVIII. Ausstellung der Secession“

Das Plakat zeigt Pallas Athene als streng frontale, fast monumentale Figur und verbindet antike Mythologie mit der Formensprache des Jugendstils. Gustav Klimt schafft hier ein Bild, das gleichermaßen Werbeplakat und künstlerisches Statement ist: dekorativ, klar und von auffälliger Präsenz.

Entstehungshintergrund

1903 entstand das Blatt für die XVIII. Ausstellung der Wiener Secession, die im Umfeld der modernen Kunstbewegung in Wien große Aufmerksamkeit fand. Als Lithographie für das Museum für angewandte Kunst konzipiert, zeigt es Klimts Fähigkeit, graphische Gestaltung und inhaltliche Symbolik präzise zu verbinden. Das Motiv steht exemplarisch für seinen Umgang mit antiken Bildformen im Kontext der Jahrhundertwende.

Bildkomposition und Details

  • Frontalität:Die Gestalt füllt das schmale Hochformat nahezu vollständig und wirkt dadurch geschlossen und souverän.
  • Ornament:Helm, Rüstung und Flächenmuster sind ornamental verdichtet und geben dem Blatt seinen charakteristischen Jugendstil-Rhythmus.
  • Farbklima:Gold- und Blautöne bestimmen den Eindruck; sie verstärken die sakrale, zugleich moderne Wirkung der Figur.
  • Typografie:Die Schrift ist in die Komposition eingebunden und macht das Plakat zu einem gestalteten Gesamtbild.

Bedeutung

„XVIII. Ausstellung der Secession“ zeigt, wie Klimt die antike Göttin in eine Ikone der Wiener Moderne verwandelt. Das Werk steht für den Anspruch der Secession, Kunst nicht als Beiwerk, sondern als selbstbewusste visuelle Sprache der Zeit zu formulieren.

Beratung und individuelle Anfragen

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