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Galerie Johann-Heinrich
Porträt der Schwester Herma mit Artischockenblüte als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 45 cm · ohne Rahmen

Paula Modersohn-Becker · 1904Porträt der Schwester Herma mit Artischockenblüte

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Leinwand · 40 × 45 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Originaltitel
Portrait der Schwester Herma mit Artischockenblüte in der erhobenen Hand
Entstehungsjahr
1904
Technik
Öltempera auf Leinwand
Originalmaße
52 × 58 cm

Portrait der Schwester Herma mit Artischockenblüte in der erhobenen Hand - Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Beckers Porträt der Schwester Herma zählt zu den eindringlichsten Bildnissen der Worpsweder Malerin. Die junge Frau ist als Brustbild vor einem ruhigen, erdigen Hintergrund erfasst, der Blick direkt, zugleich gesammelt und entrückt. In der erhobenen Hand hält sie eine Artischockenblüte, die dem Porträt eine beinahe symbolische Note verleiht und das Motiv zwischen Alltag und Allegorie schweben lässt. Die reduzierte Komposition lenkt den Blick ganz auf Gesicht, Hände und die stille Präsenz der Dargestellten.

Charakteristisch sind die warmen Braun-, Ocker- und Grüntöne, die dem Bild eine dichte, naturnahe Atmosphäre geben. Modersohn-Becker arbeitet mit vereinfachten Formen, klaren Flächen und einer zugleich zarten wie kraftvollen Modellierung des Gesichts. Das Werk entstand in der Spätphase ihres Schaffens und zeigt jene eigenständige Bildsprache, mit der sie sich vom akademischen Porträt löste. Die Verbindung von psychologischer Nähe, formaler Verdichtung und pflanzlichem Motiv macht das Bild bis heute außergewöhnlich modern.

Über Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker (1876–1907) – Wegbereiterin der modernen Kunst Paula Modersohn-Becker war eine der bedeutendsten deutschen Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts und eine Pionierin des Expressionismus. Trotz ihres kurzen Lebens schuf sie ein beeindruckendes Werk mit über 700 Gemälden und 1.000 Zeichnungen. Ihre Kunst zeichnet sich durch kräftige Farben, reduzierte Formen und eine emotionale Tiefe aus. Besonders bekannt sind ihre Porträts, Selbstbildnisse und Darstellungen von Frauen und Kindern. Modersohn-Becker war eng mit der Künstlerkolonie Worpswede verbunden, ließ sich aber auch von ihren Aufenthalten in Paris inspirieren. Sie gilt als erste Künstlerin, die sich in einem Selbstporträt schwanger malte – ein Ausdruck ihrer modernen, selbstbewussten Sicht auf die Frau in der Kunst. Heute werden ihre Werke weltweit geschätzt und sind in bedeutenden Museen zu sehen. Ihre Kunst bleibt eine Inspirationsquelle für viele Generationen.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Paula Modersohn-Beckers „Portrait der Schwester Herma mit Artischockenblüte in der erhobenen Hand“

Das Porträt wirkt still und konzentriert, zugleich ungewöhnlich modern. Paula Modersohn-Becker verbindet in diesem Bildnis die Nähe zu ihrer Schwester mit einer klaren, fast monumentalen Vereinfachung der Formen. Die Artischockenblüte in der erhobenen Hand gibt dem Werk einen symbolischen Akzent, ohne die ruhige Präsenz der Dargestellten zu überlagern.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand um 1906 in der reifen Schaffensphase der Künstlerin, die in Worpswede und im Austausch mit der zeitgenössischen Moderne eine eigenständige Bildsprache entwickelte. Als Öltempera auf Leinwand verbindet es malerische Verdichtung mit einer bewusst reduzierten Farbigkeit. Das Bild gehört zu jenen Porträts, in denen Modersohn-Becker familiäre Nähe und formale Strenge auf bemerkenswerte Weise zusammenführt.

Bildkomposition und Details

  • Brustbild:Herma Becker erscheint nah herangerückt, wodurch der Blick unmittelbar auf Gesicht und Geste gelenkt wird.
  • Farbraum:Braune, ockerne und grüne Töne bestimmen den Gesamteindruck und schaffen eine warme, erdverbundene Stimmung.
  • Geste:Die erhobene Hand mit der Artischockenblüte setzt einen ruhigen, aber bedeutungsvollen Akzent im Bild.
  • Formensprache:Modersohn-Becker reduziert Details zugunsten klarer Flächen und einer geschlossenen, fast skulpturalen Wirkung.

Bedeutung

„Portrait der Schwester Herma mit Artischockenblüte in der erhobenen Hand“ zeigt, wie konsequent Paula Modersohn-Becker das Porträt als Ausdruck innerer Präsenz verstand. Das Werk steht exemplarisch für ihre moderne, von Intimität und Vereinfachung geprägte Malerei.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

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