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Weitere Informationen zu: Auguste Roubilles „Scala. Revue à poivre. Cassive Moricey“

Auguste Roubilles Plakat zeigt die Welt der Pariser Revue in einer farbigen, pointierten Bildsprache, die sofort ins Auge fällt. „Scala. Revue à poivre. Cassive Moricey“ verbindet Theaterwerbung mit der eleganten Leichtigkeit der Belle Époque und macht den Reiz der damaligen Unterhaltungskultur sichtbar.

Entstehungshintergrund

Das Blatt entstand 1903 als Farblithographie für die Scala, eine Revue des Café-concert-Umfelds. Roubille, 1872 in Paris geboren und 1955 dort gestorben, war als Plakatkünstler auf eine prägnante, publikumsnahe Gestaltung spezialisiert. Das heute im Musée des Arts Décoratifs in Paris überlieferte Werk steht exemplarisch für die grafische Plakatkunst jener Jahre.

Bildkomposition und Details

  • Direkte Wirkung:Die Komposition ist auf rasche Erfassung angelegt und arbeitet mit klaren Konturen und flächigen Farbfeldern.
  • Bühnenbezug:Das Motiv verweist auf die lebendige Revue- und Unterhaltungsszene des frühen 20. Jahrhunderts.
  • Farben:Kräftige Mehrfarbigkeit und dominante Rottöne erzeugen eine auffällige, werbewirksame Präsenz.
  • Grafischer Stil:Die Zeichnung bleibt prägnant und leicht karikierend, was dem Blatt einen modernen Plakatcharakter gibt.

Bedeutung

„Scala. Revue à poivre. Cassive Moricey“ ist ein charakteristisches Beispiel dafür, wie Plakatkunst um 1900 als eigenständige Kunstform auftrat. Das Werk vermittelt nicht nur ein konkretes Event, sondern auch das Lebensgefühl der Pariser Kulturmetropole.

Beratung und individuelle Anfragen

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