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Weitere Informationen zu: Franz Marcs „Schwarzes und weißes Pferd in Gebirgslandschaft mit Regenbogen“

Franz Marc verbindet in diesem Blatt Tiermotiv, Landschaft und symbolische Naturerfahrung zu einer verdichteten, fast entrückten Szene. Das schwarze und das weiße Pferd stehen ruhig im Vordergrund, während Gebirge und Regenbogen den Blick in die Tiefe und zugleich in eine überhöhte Bildwelt führen.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1911, in einer Phase, in der Franz Marc seine Bildsprache im Umfeld des Blauen Reiters konsequent weiterentwickelte. Die Vorlage gehört zu einem Skizzenbuch und ist als Kohle-, Aquarell- und Deckfarbenblatt überliefert; heute befindet sie sich in der Albertina in Wien. Gerade in solchen Arbeiten zeigt sich Marcs Interesse an der geistigen Aufladung von Tieren und an einer Naturdarstellung jenseits des bloß Sichtbaren.

Bildkomposition und Details

  • TierfigurenDie beiden Pferde sind klar konturiert und als ruhige Gegenpole gesetzt.
  • LandschaftDie bergige Umgebung rahmt das Motiv und steigert die Wirkung der Tiefe.
  • FarbklangSchwarz und Weiß treten deutlich hervor und kontrastieren mit den fein nuancierten Naturtönen.
  • RegenbogenDas Naturphänomen verleiht der Szene eine symbolische, beinahe visionäre Note.

Bedeutung

„Schwarzes und weißes Pferd in Gebirgslandschaft mit Regenbogen“ steht exemplarisch für Franz Marcs Ausdrucksweise zwischen Naturbeobachtung und innerer Bildvorstellung. Das Blatt verdichtet Tier, Raum und Farbe zu einem stillen, zugleich stark aufgeladenen Kunstwerk des Expressionismus.

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