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Galerie Johann-Heinrich
Selbstbildnis, die rechte Hand am Kinn als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 51 cm · ohne Rahmen

Paula Modersohn-Becker · 1906Selbstbildnis, die rechte Hand am Kinn

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Leinwand · 40 × 51 cm · ohne Rahmen61,47 €

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Leinwand · 40 × 51 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Originaltitel
Selbstbildnis, die rechte Hand am Kinn
Entstehungsjahr
1906
Technik
Monotypie auf liniertes Papier
Originalmaße
21 × 27 cm

Selbstbildnis, die rechte Hand am Kinn - Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Beckers "Selbstbildnis, die rechte Hand am Kinn" von 1906 gehört zu ihren eindringlichsten Selbstbefragungen. Die Künstlerin zeigt sich in enger Nahsicht, frontal und zugleich nach innen gekehrt, sodass das Bild weniger als repräsentatives Porträt denn als konzentrierte Studie von Präsenz und Haltung wirkt. Der reduzierte Bildausschnitt lenkt den Blick unmittelbar auf Gesicht, Hand und die gespannte Ruhe des Ausdrucks. Die Erdtöne und das matte Papier verleihen der Darstellung eine stille, fast archaische Wirkung.

Als Monotypie auf liniiertem Papier verbindet das Werk malerische Direktheit mit zeichnerischer Disziplin. Modersohn-Becker experimentierte in den Jahren um 1906 intensiv mit Bildfindungen, die ihre Position innerhalb der Moderne schärften. Das Selbstbildnis gehört in diesen Zusammenhang einer selbstbewussten künstlerischen Selbstvergewisserung, in der psychologische Tiefe wichtiger ist als äußere Details. Die zurückhaltende Farbigkeit und die klare Komposition verdichten das Motiv zu einem zeitlosen Bild weiblicher Selbstbestimmung.

Über Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker (1876–1907) – Wegbereiterin der modernen Kunst Paula Modersohn-Becker war eine der bedeutendsten deutschen Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts und eine Pionierin des Expressionismus. Trotz ihres kurzen Lebens schuf sie ein beeindruckendes Werk mit über 700 Gemälden und 1.000 Zeichnungen. Ihre Kunst zeichnet sich durch kräftige Farben, reduzierte Formen und eine emotionale Tiefe aus. Besonders bekannt sind ihre Porträts, Selbstbildnisse und Darstellungen von Frauen und Kindern. Modersohn-Becker war eng mit der Künstlerkolonie Worpswede verbunden, ließ sich aber auch von ihren Aufenthalten in Paris inspirieren. Sie gilt als erste Künstlerin, die sich in einem Selbstporträt schwanger malte – ein Ausdruck ihrer modernen, selbstbewussten Sicht auf die Frau in der Kunst. Heute werden ihre Werke weltweit geschätzt und sind in bedeutenden Museen zu sehen. Ihre Kunst bleibt eine Inspirationsquelle für viele Generationen.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Paula Modersohn-Beckers „Selbstbildnis, die rechte Hand am Kinn“

Paula Modersohn-Becker zeigt sich in „Selbstbildnis, die rechte Hand am Kinn“ mit bemerkenswerter Direktheit. Das knapp gefasste Porträt wirkt ruhig und konzentriert, zugleich aber psychologisch offen: Blick, Handhaltung und der reduzierte Bildausschnitt lenken die Aufmerksamkeit ganz auf die innere Verfassung der Künstlerin.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1906, in einer Phase intensiver künstlerischer Verdichtung. Modersohn-Becker, die mit Worpswede verbunden ist und als eine der eigenständigsten Malerinnen der Moderne gilt, nutzt hier die Monotypie als experimentelles Verfahren. Das Blatt ist auf liniertes Papier gesetzt, was dem Bild zusätzlich eine sensible, beinahe skizzenhafte Präsenz verleiht.

Bildkomposition und Details

  • Nahsicht:Der enge Bildausschnitt konzentriert sich auf Kopf und Hand und vermeidet jede beiläufige Umgebung.
  • Farbigkeit:Beige- und Brauntöne bestimmen den Gesamteindruck und verstärken die stille, erdige Wirkung.
  • Haltung:Die Hand am Kinn schafft einen Moment des Innehaltens; das Porträt wirkt wie eine innere Selbstprüfung.
  • Technik:Die Monotypie verbindet spontane malerische Flächen mit klarer Formvereinfachung.

Bedeutung

Das Bild ist mehr als ein Selbstporträt: Es formuliert Modersohn-Beckers künstlerisches Selbstverständnis in einer sehr persönlichen, modernen Bildsprache. Gerade die Reduktion macht seine Wirkung so dauerhaft und eindringlich.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 52 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

  • Das Motiv ist hochwertig abgebildet

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