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Galerie Johann-Heinrich
Selbstbildnis mit blauem Glas als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 57 cm · ohne Rahmen

Paula Modersohn-Becker · 1902Selbstbildnis mit blauem Glas

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Leinwand · 40 × 57 cm · ohne Rahmen65,62 €

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Leinwand · 40 × 57 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Originaltitel
Selbstbildnis mit blauem Glas
Entstehungsjahr
1902
Technik
Öl auf Karton
Originalmaße
52 × 74 cm
Museum
Staatsgalerie, Stuttgart, Deutschland

Selbstbildnis mit blauem Glas - Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Beckers "Selbstbildnis mit blauem Glas" zählt zu den eindringlichsten Selbstporträts der deutschen Moderne. Die Künstlerin zeigt sich frontal und zugleich in sich gekehrt, mit direktem Blick und ruhiger, fast strenger Präsenz. Das blaue Trinkglas, das sie in der Hand hält, setzt einen konzentrierten farblichen Akzent und verleiht der Darstellung eine rätselhafte, symbolische Note. Der Bildaufbau ist reduziert, die Oberfläche geschlossen und ohne dekorative Ablenkung. Statt eines repräsentativen Porträts entsteht das Bild eines intensiven Selbstbefunds, der zwischen Beobachtung und innerer Sammlung schwebt. Die Palette aus dunklen Braun- und Blautönen betont die stille, verdichtete Stimmung und lässt die Figur monumental erscheinen. Entstanden um 1902, markiert das Werk die selbstbewusste Bildsprache Paula Modersohn-Beckers an der Schwelle zum Expressionismus.

Über Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker (1876–1907) – Wegbereiterin der modernen Kunst Paula Modersohn-Becker war eine der bedeutendsten deutschen Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts und eine Pionierin des Expressionismus. Trotz ihres kurzen Lebens schuf sie ein beeindruckendes Werk mit über 700 Gemälden und 1.000 Zeichnungen. Ihre Kunst zeichnet sich durch kräftige Farben, reduzierte Formen und eine emotionale Tiefe aus. Besonders bekannt sind ihre Porträts, Selbstbildnisse und Darstellungen von Frauen und Kindern. Modersohn-Becker war eng mit der Künstlerkolonie Worpswede verbunden, ließ sich aber auch von ihren Aufenthalten in Paris inspirieren. Sie gilt als erste Künstlerin, die sich in einem Selbstporträt schwanger malte – ein Ausdruck ihrer modernen, selbstbewussten Sicht auf die Frau in der Kunst. Heute werden ihre Werke weltweit geschätzt und sind in bedeutenden Museen zu sehen. Ihre Kunst bleibt eine Inspirationsquelle für viele Generationen.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Paula Modersohn-Beckers „Selbstbildnis mit blauem Glas“

Paula Modersohn-Beckers „Selbstbildnis mit blauem Glas“ ist ein konzentriertes Bild von großer innerer Spannung. Die Malerin begegnet dem Betrachter frontal, mit ruhigem, ernstem Ausdruck und einer beinahe skulpturalen Wirkung. Das kleine blaue Glas in ihrer Hand setzt einen ungewöhnlichen Akzent und macht das Bild zugleich still und vieldeutig.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1902, in einer Phase, in der Modersohn-Becker ihre Bildsprache zwischen Worpswede und den Anregungen der Jahrhundertwende verdichtete. Öl auf Karton war für sie ein passendes Medium, um schnell und unmittelbar zu arbeiten. Heute ist das Selbstbildnis in der Staatsgalerie Stuttgart überliefert, wo es als Schlüsselwerk ihrer frühen Entwicklung gilt.

Bildkomposition und Details

  • Frontalität:Der Kopf und Oberkörper füllen das Bildfeld nahezu vollständig und geben der Figur eine stille Monumentalität.
  • Farbklang:Dunkle Braun- und Blautöne bestimmen die Atmosphäre; das blaue Glas setzt den markanten, helleren Gegenakzent.
  • Blickführung:Der direkte Blick der Künstlerin bindet die Betrachtenden sofort ein und lenkt die Aufmerksamkeit auf die psychologische Präsenz.
  • Reduktion:Auf überflüssige Details verzichtet Modersohn-Becker konsequent, wodurch Gesicht, Haltung und Geste umso stärker wirken.

Bedeutung

„Selbstbildnis mit blauem Glas“ zeigt Modersohn-Becker als eine Künstlerin, die das Selbstporträt nicht als Selbstdarstellung, sondern als Erforschung von Identität versteht. Gerade diese Mischung aus Nüchternheit und stiller Intimität macht das Werk bis heute so eindrucksvoll.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 52 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

  • Das Motiv ist hochwertig abgebildet

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