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Galerie Johann-Heinrich
Selbstbildnis mit Kette als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 58 cm · ohne Rahmen

Paula Modersohn-Becker · 1903Selbstbildnis mit Kette

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Leinwand · 40 × 58 cm · ohne Rahmen66,31 €

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Leinwand · 40 × 58 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Originaltitel
Selbstbildnis mit Kette
Entstehungsjahr
1903
Technik
Öl auf Karton
Originalmaße
26 × 38 cm
Kunststil
Jugendstil

Selbstbildnis mit Kette - Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Beckers "Selbstbildnis mit Kette" zeigt die Künstlerin in einer stillen, konzentrierten Frontalsicht. Das Gesicht tritt klar aus dem warmen, erdigen Hintergrund hervor; der direkte Blick wirkt zugleich nüchtern und eindringlich. Die schlichte Kette setzt einen dezenten Akzent und verweist auf die Spannung zwischen persönlicher Präsenz und künstlerischer Selbstbehauptung. Gerade in der Reduktion entfaltet das Bild seine besondere Intensität.

Entstanden 1903, gehört das Werk in die reife Worpsweder Phase der Malerin, die sich in diesen Jahren zunehmend von naturalistischen Vorgaben löste. Öl auf Karton verleiht der Oberfläche eine matte, dichte Wirkung, die die Formen kompakt zusammenhält. Das heute in der Kunsthalle Bremen aufbewahrte Bild ist eines der bekanntesten Selbstzeugnisse Modersohn-Beckers und steht exemplarisch für ihre Suche nach einer neuen, ungeschönten Bildsprache. Die ruhige Komposition und die zurückhaltende Farbigkeit betonen den eigenständigen Charakter des Porträts.

Über Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker (1876–1907) – Wegbereiterin der modernen Kunst Paula Modersohn-Becker war eine der bedeutendsten deutschen Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts und eine Pionierin des Expressionismus. Trotz ihres kurzen Lebens schuf sie ein beeindruckendes Werk mit über 700 Gemälden und 1.000 Zeichnungen. Ihre Kunst zeichnet sich durch kräftige Farben, reduzierte Formen und eine emotionale Tiefe aus. Besonders bekannt sind ihre Porträts, Selbstbildnisse und Darstellungen von Frauen und Kindern. Modersohn-Becker war eng mit der Künstlerkolonie Worpswede verbunden, ließ sich aber auch von ihren Aufenthalten in Paris inspirieren. Sie gilt als erste Künstlerin, die sich in einem Selbstporträt schwanger malte – ein Ausdruck ihrer modernen, selbstbewussten Sicht auf die Frau in der Kunst. Heute werden ihre Werke weltweit geschätzt und sind in bedeutenden Museen zu sehen. Ihre Kunst bleibt eine Inspirationsquelle für viele Generationen.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Paula Modersohn-Beckers „Selbstbildnis mit Kette“

Paula Modersohn-Beckers „Selbstbildnis mit Kette“ gehört zu den eindrucksvollsten Porträts der Künstlerin. Der direkte Blick, die strenge Frontalität und die schlichte Ausstattung verleihen dem Bild eine stille, fast moderne Präsenz. Gerade die Zurücknahme des Beiwerks lenkt den Blick ganz auf Gesicht, Haltung und Ausdruck.

Entstehungshintergrund

Das Selbstbildnis entstand 1903, in einer Phase, in der sich Paula Modersohn-Becker in Worpswede von traditionellen Porträtkonventionen entfernte. Die Malerei auf Karton unterstützt den kompakten, konzentrierten Charakter des Werkes; heute gehört es zur Kunsthalle Bremen. Im Werkzusammenhang markiert das Bild ihren eigenständigen Weg zwischen Künstlerkolonie, persönlicher Selbstbefragung und der Suche nach einer neuen Bildform.

Bildkomposition und Details

  • Frontalität:Der Kopf ist nahezu mittig angeordnet, wodurch eine ruhige, unmittelbare Begegnung mit der Dargestellten entsteht.
  • Farbklang:Braune und blaue Töne bestimmen den Gesamteindruck und verstärken die ernste, konzentrierte Atmosphäre.
  • Blickführung:Der klare Blick aus dem Bild heraus bindet die Betrachtenden direkt ein und verleiht dem Porträt Spannung.
  • Reduktion:Hintergrund und Kleidung bleiben zurückgenommen; die Kette setzt nur einen sparsam gesetzten Akzent.

Bedeutung

Das Werk zeigt Paula Modersohn-Becker als selbstbewusste Künstlerin, die das Selbstbildnis nicht als repräsentatives Ideal, sondern als verdichtete Selbstaussage versteht. In seiner Schlichtheit und inneren Geschlossenheit wirkt es bis heute außergewöhnlich modern.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 52 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

  • Das Motiv ist hochwertig abgebildet

    „Das Motiv ist hochwertig abgebildet. Ein kleines Manko sind die ausgeprägten Schattenfelder links, die den Tiefstand der Sonne abbilden. Mag sein, dass es beim Original genauso hart im Übergang ist.“

    Klaus Dümer✓ Verifizierter Kauf

    zu „Ankunft der Postkutsche“ von Carl Spitzweg · Oktober 2026

  • Ware und Lieferung

    „Ware und Lieferung waren super. Bestimmt bestellen wir noch weitere Bilder.“

    Inge Pilz✓ Verifizierter Kauf

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  • Beckmann eindrucksvoll wiedergegeben

    „Max Beckmann war eine beeindruckende Persönlichkeit und bedeutender deutscher Künstler, der in den USA 1950 leider verstarb. Dies wird in seinem Selbstbildnis im Frack sehr deutlich und in ihrer Reproduktion für mich auch bestens wiedergegeben.“

    Eduard Vonderweiden✓ Verifizierter Kauf

    zu „Selbstbildnis im Frack“ von Max Beckmann · Juni 2026

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    „Das Bild der Stadt ist kompakt und lebendig“

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