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Galerie Johann-Heinrich
Selbstbildnis mit roter Rose als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 57 cm · ohne Rahmen

Paula Modersohn-Becker · 1905Selbstbildnis mit roter Rose

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Leinwand · 40 × 57 cm · ohne Rahmen65,62 €

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Leinwand · 40 × 57 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Originaltitel
Selbstbildnis mit roter Rose
Entstehungsjahr
1905
Technik
Öl auf Karton auf Holz
Originalmaße
46 × 65 cm

Selbstbildnis mit roter Rose - Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Beckers "Selbstbildnis mit roter Rose" zeigt die Künstlerin in stiller, zugleich eindringlicher Nähe. Der Blick ist direkt und konzentriert, das Gesicht modelliert sich mit klaren Flächen, während die rote Rose als einziger leuchtender Akzent das Bild emotional bündelt. So entsteht ein Selbstporträt, das nicht auf Repräsentation zielt, sondern auf innere Präsenz und Selbstbefragung.

Das um 1905 entstandene Werk gehört zu den charakteristischen Selbstbildnissen der Worpsweder Jahre. Die Malerin setzt vereinfachte Formen, ruhige Konturen und eine gedämpfte Farbigkeit ein, die ihre moderne Auffassung von Porträtkunst prägen. Der kompakte Bildausschnitt und die frontale Haltung verstärken die Spannung zwischen Zurückhaltung und Selbstbehauptung. Gerade in der Reduktion liegt die besondere Kraft dieses Bildes, das Paula Modersohn-Beckers eigenständige Position innerhalb der Kunst um die Jahrhundertwende deutlich macht.

Über Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker (1876–1907) – Wegbereiterin der modernen Kunst Paula Modersohn-Becker war eine der bedeutendsten deutschen Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts und eine Pionierin des Expressionismus. Trotz ihres kurzen Lebens schuf sie ein beeindruckendes Werk mit über 700 Gemälden und 1.000 Zeichnungen. Ihre Kunst zeichnet sich durch kräftige Farben, reduzierte Formen und eine emotionale Tiefe aus. Besonders bekannt sind ihre Porträts, Selbstbildnisse und Darstellungen von Frauen und Kindern. Modersohn-Becker war eng mit der Künstlerkolonie Worpswede verbunden, ließ sich aber auch von ihren Aufenthalten in Paris inspirieren. Sie gilt als erste Künstlerin, die sich in einem Selbstporträt schwanger malte – ein Ausdruck ihrer modernen, selbstbewussten Sicht auf die Frau in der Kunst. Heute werden ihre Werke weltweit geschätzt und sind in bedeutenden Museen zu sehen. Ihre Kunst bleibt eine Inspirationsquelle für viele Generationen.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Paula Modersohn-Beckers „Selbstbildnis mit roter Rose“

Paula Modersohn-Beckers „Selbstbildnis mit roter Rose“ ist ein konzentriertes, stilles Selbstporträt von großer Präsenz. Der Blick der Künstlerin trifft den Betrachter direkt, während die rote Rose wie ein sinnfälliger Farbakzent im Bild aufleuchtet und die zurückhaltende Stimmung verdichtet.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand um 1905, in einer Phase, in der Paula Modersohn-Becker ihre Bildsprache zunehmend vereinfachte und verdichtete. Das Selbstbildnis ist in Öl auf Karton auf Holz ausgeführt und gehört in den Kontext ihrer Worpsweder Jahre, in denen sie das Verhältnis von Person, Rolle und künstlerischer Identität immer wieder neu befragte. Ein öffentliches Museum ist für das Bild nicht angegeben; es befindet sich in Privatbesitz.

Bildkomposition und Details

  • Porträtbühne:Der Kopf und Oberkörper sind nah herangeholt, wodurch die Darstellung unmittelbar und persönlich wirkt.
  • Farbklang:Gedämpfte Töne bestimmen das Bild; die rote Rose setzt einen bewussten, fast symbolischen Kontrast.
  • Blickführung:Der frontale, ruhige Blick hält die Komposition zusammen und lenkt die Aufmerksamkeit auf das Gesicht.
  • Formreduktion:Paula Modersohn-Becker arbeitet mit klaren Flächen und vereinfachten Konturen, was dem Werk eine moderne Strenge verleiht.

Bedeutung

Das „Selbstbildnis mit roter Rose“ zeigt nicht nur das Gesicht der Malerin, sondern auch ihren künstlerischen Anspruch auf Unabhängigkeit und innere Wahrheit. In seiner stillen Intensität gehört es zu den prägnantesten Selbstbildnissen der frühen Moderne.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 52 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

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