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Galerie Johann-Heinrich
Sitzende Frau mit im Schoß gefalteten Händen als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 58 cm · ohne Rahmen

Paula Modersohn-Becker · 1898Sitzende Frau mit im Schoß gefalteten Händen

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Leinwand · 40 × 58 cm · ohne Rahmen66,31 €

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Leinwand · 40 × 58 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Originaltitel
Sitzende Frau mit im Schoß gefalteten Händen
Entstehungsjahr
1898
Technik
Öl auf Karton auf Holz
Originalmaße
31 × 45 cm
Kunststil
Jugendstil

Sitzende Frau mit im Schoß gefalteten Händen - Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Beckers "Sitzende Frau mit im Schoß gefalteten Händen" zeigt eine in sich ruhende, ganzfigurig dargestellte Landfrau in einfacher Kleidung. Die Figur sitzt frontal und zugleich leicht gesammelt in sich versunken, wodurch eine stille, beinahe meditative Spannung entsteht. Der reduzierte Bildaufbau lenkt den Blick unmittelbar auf Haltung, Hände und Gesichtsausdruck; gerade die gefalteten Hände im Schoß verleihen dem Porträt eine bemerkenswerte Konzentration. In der zurückhaltenden Farbigkeit von Braun-, Ocker- und Beigetönen verdichtet Modersohn-Becker das Motiv zu einer nüchternen, aber tief empfundenen Darstellung ländlichen Lebens. Das Werk gehört zu den frühen Bildern der Worpsweder Jahre und zeigt bereits jene charakteristische Verbindung aus Einfachheit, psychologischer Präsenz und moderner Formauffassung, die die Künstlerin zu einer zentralen Stimme der Jahrhundertwende macht.

Über Paula Modersohn-Becker

Paula Modersohn-Becker (1876–1907) – Wegbereiterin der modernen Kunst Paula Modersohn-Becker war eine der bedeutendsten deutschen Malerinnen des frühen 20. Jahrhunderts und eine Pionierin des Expressionismus. Trotz ihres kurzen Lebens schuf sie ein beeindruckendes Werk mit über 700 Gemälden und 1.000 Zeichnungen. Ihre Kunst zeichnet sich durch kräftige Farben, reduzierte Formen und eine emotionale Tiefe aus. Besonders bekannt sind ihre Porträts, Selbstbildnisse und Darstellungen von Frauen und Kindern. Modersohn-Becker war eng mit der Künstlerkolonie Worpswede verbunden, ließ sich aber auch von ihren Aufenthalten in Paris inspirieren. Sie gilt als erste Künstlerin, die sich in einem Selbstporträt schwanger malte – ein Ausdruck ihrer modernen, selbstbewussten Sicht auf die Frau in der Kunst. Heute werden ihre Werke weltweit geschätzt und sind in bedeutenden Museen zu sehen. Ihre Kunst bleibt eine Inspirationsquelle für viele Generationen.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Paula Modersohn-Beckers „Sitzende Frau“

Paula Modersohn-Becker zeigt in „Sitzende Frau“ eine still sitzende Landfrau, deren ruhige Haltung sofort den Blick bindet. Das Bild wirkt zurückgenommen und konzentriert; gerade diese Einfachheit verleiht ihm eine große innere Spannung und macht es zu einem eindrücklichen Beispiel für die Kunst um 1900.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1898 in der Frühzeit von Modersohn-Beckers künstlerischer Entwicklung im Umfeld der Worpsweder Künstlerkolonie. Die Malerin arbeitete hier mit Öl auf Karton auf Holz und verdichtete das Motiv zu einer klaren, sachlichen Erscheinung. In dieser Phase suchte sie bereits nach einer eigenständigen, modernen Bildsprache jenseits akademischer Porträtkonventionen.

Bildkomposition und Details

  • FigurDie sitzende Frau erscheint ganzfigurig und nahezu frontal, wodurch ihre Präsenz unmittelbar und ungeschönt wirkt.
  • HändeDie im Schoß gefalteten Hände strukturieren das Bildzentrum und geben der Haltung eine ruhige, geschlossene Form.
  • FarbigkeitBraun-, Ocker- und Beigetöne bestimmen den Gesamteindruck und unterstreichen die erdige, ländliche Atmosphäre.
  • WirkungDer reduzierte Hintergrund lenkt den Blick ganz auf Gestalt und Körperhaltung und verstärkt die stille Konzentration des Porträts.

Bedeutung

„Sitzende Frau“ steht für Modersohn-Beckers besonderes Interesse an der Würde einfacher Menschen. Das Bild verbindet Beobachtung und Verdichtung und zeigt, wie die Künstlerin dem Alltäglichen eine fast zeitlose Ernsthaftigkeit verleiht.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 48 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

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