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Weitere Informationen zu: August Mackes „Stilleben mit Apfelschale und japanischem Fächer“

August Macke ordnet in diesem Stillleben alltägliche Dinge zu einer stillen, zugleich sehr lebendigen Komposition. Die Schale mit Äpfeln, der japanische Fächer und die Stoffe auf dem Tisch bilden ein Motivfeld, das von klaren Flächen, kräftigen Farben und dekorativem Rhythmus lebt.

Entstehungshintergrund

Das Werk entstand 1911, in einer Phase, in der Macke seine Bildsprache zwischen Expressionismus und moderner Flächigkeit konsequent verdichtete. Öl auf Leinwand war für ihn das geeignete Medium, um Farbe und Form ohne akademische Bindung zu ordnen. Das Bild steht in engem Zusammenhang mit seinem Interesse an Exotik, Japonismus und dem Kreis des Blauen Reiters; als Aufbewahrungsort ist das Städtische Kunstmuseum Bonn angegeben.

Bildkomposition und Details

  • Aufbau:Die streng gegliederte Anordnung auf quadratischem Format schafft Ruhe und Balance, ohne statisch zu wirken.
  • Farbe:Leuchtende Blau-, Rot- und Gelbtöne setzen markante Kontraste und geben dem Stillleben seine dekorative Spannung.
  • Motivik:Fächer, Obstschale und Textilien verweisen auf das Interesse an fernöstlichen Formen und an der Ästhetik des Alltags.
  • Wirkung:Die vereinfachten Konturen und klaren Farbflächen lenken den Blick auf das Zusammenspiel der Dinge statt auf räumliche Tiefe.

Bedeutung

„Stilleben mit Apfelschale und japanischem Fächer“ zeigt, wie Macke das klassische Stillleben in eine moderne Bildsprache überführt. Aus der scheinbar einfachen Tischszene wird eine konzentrierte Studie über Farbe, Rhythmus und die stille Präsenz der Dinge.

Beratung und individuelle Anfragen

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