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Galerie Johann-Heinrich
Tänzerin, die sich an der Stange dehnt als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 40 × 53 cm · ohne Rahmen

Edgar Degas · 1873Tänzerin, die sich an der Stange dehnt

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Leinwand · 40 × 53 cm · ohne Rahmen62,86 €

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Leinwand · 40 × 53 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Künstler
Edgar Degas
Originaltitel
Danseuse s'étirant à la barre
Entstehungsjahr
1873
Technik
Pastell auf Papier
Originalmaße
24 × 32 cm

Danseuse s'étirant à la barre - Edgar Degas

Edgar Degas zeigt in "Tänzerin, die sich an der Stange dehnt" einen intimen Moment des Balletttrainings, fern jeder Bühnenpose. Die rückwärts gesehene Figur streckt sich an der Stange und ist dabei ganz in Bewegung und Konzentration aufgelöst. Der Bildausschnitt wirkt bewusst nah und konzentriert, wodurch der Blick des Betrachters auf Haltung, Linienführung und körperliche Spannung gelenkt wird. Die helle, eher zurückhaltende Farbigkeit mit Beige-, Grau- und Blautönen unterstreicht die Atmosphäre von Probensaal und Arbeitssituation. Das Pastell verleiht der Oberfläche zugleich eine weiche, stoffliche Qualität, die Degas’ besondere Beobachtungsgabe sichtbar macht. Als einer der großen Chronisten des Balletts im 19. Jahrhundert verbindet er hier Impressionismus mit einer fast skulpturalen Auffassung des Körpers. Das Werk im Art Institute of Chicago steht exemplarisch für Degas’ Interesse an Bewegung, Alltag und dem unspektakulären Moment hinter der öffentlichen Darbietung.

Über Edgar Degas

Edgar Degas (1834–1917) war ein französischer Maler, Bildhauer und bedeutender Vertreter des Impressionismus, obwohl er selbst diesen Begriff ablehnte. Degas ist vor allem für seine meisterhaften Darstellungen von Tänzerinnen bekannt, die Bewegung, Eleganz und Anmut auf einzigartige Weise einfangen. Neben Ballettszenen widmete er sich Porträts, Pferderennen und Alltagsszenen, wobei er oft ungewöhnliche Perspektiven und Bildausschnitte verwendete. Seine Techniken reichten von Ölmalerei über Pastell bis hin zu Skulpturen, die alle durch eine außergewöhnliche Liebe zum Detail und ein Gespür für Licht geprägt sind. Werke wie "Die Tanzklasse" und "Absinth" gehören zu seinen bekanntesten. Degas war ein scharfer Beobachter der modernen Gesellschaft und schuf mit seinem Werk ein beeindruckendes Zeugnis des Lebens im 19. Jahrhundert.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Edgar Degass „Tänzerin, die sich an der Stange dehnt“

Mit „Tänzerin, die sich an der Stange dehnt“ fängt Edgar Degas einen jener flüchtigen, ganz auf den Körper konzentrierten Momente ein, die seine Ballettdarstellungen so unverwechselbar machen. Die Figur erscheint nicht als idealisierte Bühnenstar, sondern als Frau im Training: gespannt, konzentriert und in einer Haltung, die Bewegung und Ruhe zugleich zeigt.

Entstehungshintergrund

Das Blatt wird auf 1873 datiert und gehört in Degas’ intensiven Werkkomplex rund um das Pariser Ballett. Die Ausführung in Pastell passt zu seiner Vorliebe für eine Technik, die schnelle Beobachtung, zarte Übergänge und leuchtende Akzente erlaubt. Heute befindet sich das Werk im Art Institute of Chicago; es ist damit auch ein wichtiges Beispiel für die internationale Rezeption von Degas’ Ballettszenen.

Bildkomposition und Details

  • Blickrichtung:Die Rückenansicht lenkt den Fokus auf Haltung, Linie und Körperspannung statt auf Mimik.
  • Farbklang:Beige-, Grau- und Blautöne bestimmen den Gesamteindruck und lassen die Szene ruhig und sachlich wirken.
  • Raumwirkung:Der enge Ausschnitt bringt die Tänzerin nah an den Bildrand und verstärkt die Unmittelbarkeit.
  • Technik:Das Pastell erzeugt weiche Übergänge und eine feine, fast staubige Oberfläche, die dem Motiv große Sinnlichkeit gibt.

Bedeutung

Das Werk zeigt exemplarisch, wie Degas das Ballett nicht als glänzende Aufführung, sondern als Disziplin des Körpers verstand. Gerade in dieser unprätentiösen Beobachtung liegt die stille Modernität von „Tänzerin, die sich an der Stange dehnt“.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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Das sagen unsere Kunden

4,85 von 5 · 52 Bewertungen zu unseren Kunstdrucken

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