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Galerie Johann-Heinrich
Zwei Studien eines Jockeys als Leinwand

Live-Vorschau: Leinwand · 53 × 40 cm · ohne Rahmen

Edgar Degas · 1884Zwei Studien eines Jockeys

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Material
Größe
Rahmenohne Rahmen
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Leinwand · 53 × 40 cm · ohne Rahmen62,86 €

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Leinwand · 53 × 40 cm · ohne Rahmen

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Über das Kunstwerk

Künstler
Edgar Degas
Originaltitel
Deux études de jockey
Entstehungsjahr
1884
Technik
Pastell, schwarze Kreide und Kohle auf bräunlichem Büttenpapier
Originalmaße
62 × 47 cm

Deux études de jockey - Edgar Degas

Edgar Degas zeigt in "Zwei Studien eines Jockeys" eine konzentrierte Vorarbeit zum Bewegungsstudium: Zwei Reiterfiguren sind in knapper, skizzenhafter Anlage erfasst, als wollte der Künstler den flüchtigen Moment vor dem Rennen festhalten. Die helle, bräunliche Papierfläche bleibt sichtbar und wird von dunklen Linien, Kreide und Pastell akzentuiert, wodurch die Zeichnung eine lebendige, beinahe tastende Energie erhält. Degas verbindet hier Beobachtung und Formsuche in einer Weise, die für seinen Impressionismus charakteristisch ist. Das Blatt verdeutlicht sein dauerhaftes Interesse an Bewegung, Haltung und dem Zusammenspiel von Körper und Raum, besonders im Kontext von Pferderennen und Reitsport, die zu seinen wiederkehrenden Motiven zählen. Die reduzierte Farbigkeit verstärkt den Eindruck unmittelbarer Intimität und macht die Studie zugleich zu einem eigenständigen Kunstwerk.

Über Edgar Degas

Edgar Degas (1834–1917) war ein französischer Maler, Bildhauer und bedeutender Vertreter des Impressionismus, obwohl er selbst diesen Begriff ablehnte. Degas ist vor allem für seine meisterhaften Darstellungen von Tänzerinnen bekannt, die Bewegung, Eleganz und Anmut auf einzigartige Weise einfangen. Neben Ballettszenen widmete er sich Porträts, Pferderennen und Alltagsszenen, wobei er oft ungewöhnliche Perspektiven und Bildausschnitte verwendete. Seine Techniken reichten von Ölmalerei über Pastell bis hin zu Skulpturen, die alle durch eine außergewöhnliche Liebe zum Detail und ein Gespür für Licht geprägt sind. Werke wie "Die Tanzklasse" und "Absinth" gehören zu seinen bekanntesten. Degas war ein scharfer Beobachter der modernen Gesellschaft und schuf mit seinem Werk ein beeindruckendes Zeugnis des Lebens im 19. Jahrhundert.

Hintergrund, Bildkomposition & Deutung

Weitere Informationen zu: Edgar Degass „Zwei Studien eines Jockeys“

Mit den „Zwei Studien eines Jockeys“ hält Edgar Degas einen Moment fest, der zwischen Bewegung und Beobachtung schwebt. Das Blatt wirkt unmittelbar und konzentriert: Zwei Jockey-Figuren erscheinen nicht als ausgearbeitete Szene, sondern als präzise erkundete Körper in Aktion. Gerade diese Offenheit macht den Reiz des Werks aus.

Entstehungshintergrund

Die Studie entstand um 1884, in einer Phase, in der Degas sich intensiv mit Tänzerinnen, Reiterinnen und Rennszenen beschäftigte. Das heute in der National Gallery of Art in Washington aufbewahrte Blatt ist mit schwarzer Kreide, Kohle und Pastell auf braunem Papier ausgeführt. Die Technik erlaubt schnelle Korrekturen und betont den experimentellen Charakter der Arbeit.

Bildkomposition und Details

  • Bewegung:Die beiden Jockeys sind in unterschiedlichen Haltungen erfasst, was den Eindruck einer Bewegungsstudie verstärkt.
  • Materialität:Das braune Papier bleibt sichtbar und bildet einen warmen Grund für die dunklen Zeichensetzungen.
  • Farbklang:Die zurückhaltende Palette aus Braun, Schwarz und feinen Pastelltönen konzentriert den Blick auf Form und Kontur.
  • Komposition:Der freie Ausschnitt und die skizzenhafte Anlage lassen den Entstehungsprozess selbst sichtbar werden.

Bedeutung

Das Werk zeigt Degas als präzisen Beobachter des modernen Lebens, der den Sport nicht als repräsentatives Spektakel, sondern als Studie von Körper, Spannung und Rhythmus begreift. Gerade darin liegt die dauerhafte Faszination dieses Blattes.

Material & Qualität

  • Leinwand: hochwertige Künstlerleinwand, auf massiven Holz-Keilrahmen gespannt – fertig zum Aufhängen.
  • Poster / Kunstdruck: schwerer Kunstdruckkarton mit brillanter, lichtechter Farbwiedergabe.
  • Schattenfugenrahmen: Die Leinwand „schwebt“ mit feiner Fuge im Rahmen – wie im Museum.
  • Acrylglas-Rahmen: bruchsicher und leicht, ideal für Poster.

Versand & Rückgabe

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Rahmen im Detail

Schattenfugenrahmen im Detail

Passgenau um das auf Keilrahmen gespannte Gemälde montiert. Die umlaufende Fuge von etwa 1 cm verleiht dem Kunstwerk zusätzliche optische Tiefe.

Mehr zu den Schattenfugenrahmen

Acrylglasrahmen im Detail

In vielen Ausführungen und Profilbreiten – mit hochwertiger Acrylglasscheibe, die den Kunstdruck vor Staub und äußeren Einflüssen schützt.

Mehr zu den Acrylglasrahmen

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